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Nach Anfrage zu Messer-Tätern
Saar-Linke wollte am 1. April  Vornamen aller AfD-Mitglieder

FOTO: BeckerBredel
Saarbrücken. Michael ist der häufigste Vorname unter deutschen Staatsbürgern, die im Saarland bei Straftaten und Ordnungswidrigkeiten mit Messern aufgefallen sind. Das ist bekannt, seitdem die AfD dies bei der Landesregierung in Erfahrung brachte. Von Daniel Kirch
Daniel Kirch

Chefkorrespondent Landespolitik

Weil die 13 häufigsten Namen allesamt wenig fremd klangen, fordert die AfD auch die Vornamen der übrigen Messer-Täter – was die Linksfraktion jetzt auf eine Idee brachte. Just am 1. April forderte der Innenpolitiker Dennis Lander Auskunft über die Vornamen der AfD-Mitglieder im Saarland. Es sei sehr interessant zu wissen, „ob beispielsweise eine auffällige Häufung von Vornamen germanischen Ursprungs festzustellen ist“. Auf die Schnelle war die Verteilung der Vornamen nur für den Landesvorstand herauszubekommen: Josef, Rudolf, Wilhelm-Dieter, Christoph, Carsten, Michel, Immanuel, Jörg, Peter, Uwe, Wladimir, Bernd, Alexander, Rüdiger, Gerd und Werner. Der Männer-Anteil von 100 Prozent entspricht  dem der von der AfD bei der Landesregierung erbetenen Liste.