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Die Bürgerliste von „Wir für St. Ingbert“

Wir für St. Ingbert : „Wir für St. Ingbert“ stellt Kandidaten zur Wahl vor

Die Bürgerliste „Wir für St. Ingbert“ e.V. (WfS) hat in einer Mitgliederversammlung die Kandidaten für die Kommunalwahl am 26. Mai bestimmt. Bei den Wahlen für den Stadtrat, wo WfS bereits seit 2014 mit zwei Mandatsträgern vertreten ist, wird die Verwaltungsfachangestellte Christina Wieth die Liste anführen.

Ihr folgen Dominik Schmoll, Veris-Pascal Heintz, Siegfried Stolz-Wagner und Regina Schaubel.

„Wir für St. Ingbert“ wird auch erneut bei den Wahlen zum Ortsrat St. Ingbert-Mitte antreten. Der Rechtsanwalt Veris-Pascal Heintz wird hier die Liste auf dem ersten Platz anführen. „Unser Verein wird im Wahlkampf insbesondere Themen herausstellen, die die Zukunftsfähigkeit von St. Ingbert sichern sollen“, so der Vorsitzende Siegfried Stolz-Wagner. Den Verlusten von Ämtern und Institutionen, die einen erheblichen Verlust an Selbstständigkeit bedeuteten, müsse entgegengewirkt werden. Zudem wolle man für einen neuen Politikstil stehen. Es gelte die Innenstadt, insbesondere Fußgängerzone und Stadtpark, weiterzuentwickeln. Viele Pläne und Konzepte dazu lägen schon in der Schublade, und Gelder stünden im Haushalt bereit.

Im Ortsrat wolle „Wir für St. Ingbert“ sich insbesondere für die Belange der Vereine stark machen. Doch auch der Stadtrat sei hierbei für die Ziel von WfS relevant, denn man wolle für Vereinssitzungen und Veranstaltungen städtische Räume schaffen, was beispielsweise in das Konzept des Kulturzentrums Neue Baumwollspinnerei einfließen könnte.

 Den zweiten Listenplatz für die Kommunalwahl im Mai belegt Dominik Schmoll.
Den zweiten Listenplatz für die Kommunalwahl im Mai belegt Dominik Schmoll. Foto: Manfred Schetting

Einsetzen möchte sich die Spitzenkandidatin Christina Wieth auch für den Abbau von Bürokratie bei Antragsstellung von bedürftigen Personen: „Wieso ist zum Beispiel ein Wohngeldantrag nicht an der Infotheke des Rathauses in St. Ingbert erhältlich? Auch über das Internet ist ein Download nicht möglich, das geht in anderen Städten und Kommunen doch auch,“ sagt Wieth. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf, da sich nicht jeder Hilfsbedürftige direkt an das Sozialamt wende. Entscheidungen von Rat und Verwaltung müssten zudem offener transportiert werden, um so eine stärkere Akzeptanz der Bürger zu gewinnen. Während der Politikstil zwischen den Stadtratsfraktionen meist sachlich sei, müsse auch der Umgangston zwischen OB und Rat endlich fair und konstruktiv werden.