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Kriminalität: Saar-AfD will jetzt Vornamen aller Messertäter wissen

Kriminalität : Saar-AfD will jetzt Vornamen aller Messertäter wissen

Die Diskussion um die  Messer-Statistik der saarländischen Polizei geht weiter. Die AfD-Fraktion im Landtag forderte am Freitag, die Vornamen aller 842 deutschen Messer-Täter offenzulegen, um einen möglichen Migrationshintergrund erkennen zu können.

Auf ihre Anfrage an die Landesregierung, ob unter den 842 Tätern mit deutscher Staatsangehörigkeit zwischen 2016 und 2018 bestimmte Vornamen gehäuft vorkamen, bekam die AfD die Antwort: Am häufigsten kamen Michael, Daniel, Andreas, Sascha, Thomas, Christian, Kevin, Manuel, Patrick, David, Jens, Justin und Sven vor – was nicht nach typischen Flüchtlingen klingt. Bundesweit erntete die AfD Hohn und Spott, von einem klassischen Eigentor war die Rede. Die Fraktion will das Thema nun weiterverfolgen. Sie will wissen, was mit den 649 Taten ist, die von Deutschen mit anderen als den 13 genannten Namen begangen wurden. „Was soll verschleiert werden, was der Öffentlichkeit vorenthalten werden?“, fragte ein AfD-Sprecher.