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Brot und Salz und viele gute Wünsche zum Einzug in das neue Haus

Chefarzt Dr. Jochen Maus vor dem Seniorenhaus St. Irmina. Im dritten Stock dieses Hauses ist seine Abteilung, die Psychosomatik, untergebracht. Foto: mh
Chefarzt Dr. Jochen Maus vor dem Seniorenhaus St. Irmina. Im dritten Stock dieses Hauses ist seine Abteilung, die Psychosomatik, untergebracht. Foto: mh
Dudweiler. Brot und Salz standen gestern auf dem Tisch, gemäß einem alten Brauch. Denn Brot und Salz schenkt man Menschen, die ein neues Haus beziehen. Reichtum und Gesundheit sollen ihnen immer beschieden sein. Dafür stehen die beiden Präsente. Einzug in ein neues Haus, das war auch das Thema einer kleinen Feierstunde inklusive Einsegnung am cts-Krankenhaus St. Josef

Dudweiler. Brot und Salz standen gestern auf dem Tisch, gemäß einem alten Brauch. Denn Brot und Salz schenkt man Menschen, die ein neues Haus beziehen. Reichtum und Gesundheit sollen ihnen immer beschieden sein. Dafür stehen die beiden Präsente. Einzug in ein neues Haus, das war auch das Thema einer kleinen Feierstunde inklusive Einsegnung am cts-Krankenhaus St. Josef. Im dritten Stock des Seniorenhauses St. Irmina hat nun offiziell die Psychosomatische Abteilung ihre Arbeit aufgenommen. Vier Millionen Euro wurden investiert, wobei die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts) mit rund einer Million dabei ist. Den Rest der Kosten trägt das Land. Chef der Abteilung ist Dr. Jochen Maus. Seinen Angaben zufolge sind hier rund 20 Mitarbeiter beschäftigt: Ärzte, Psychologen, Körper-, Kunst- und Musik-Therapeuten sowie das Pflegepersonal. Cts-Geschäftsführer Hans-Joachim Backes sprach von einer "guten Entscheidung für den Standort Dudweiler". "Felsenfest überzeugt" sei er, "dass die Psychosomatik ihren Weg machen wird", das neue Haus sich erfolgreich entwickelt. Rolf Dillschneider, der cts-Verwaltungsratsvorsitzende, wiederum erntete Schmunzeln und freundliche Erheiterung, als er die berühmte TV-Schwarzwaldklinik bemühte, um den Klinik-Standort zu charakterisieren. Ansonsten wünschte er dem Haus und seinen guten Geistern "Gottes unerschütterlichen Segen". Ansprechend ist das neue Haus allemal, daran wird wohl kaum jemand zweifeln. Alle Funktionsräume und Patientenzimmer sind modern und freundlich, viel Glas drumherum bittet die Sonne herein. Auch die ist wichtig, wenn die Seele (Psyche) aus den Fugen geraten ist und der Körper (soma) dies zu spüren bekommt. Abir Giacaman, die kaufmännische Direktorin des Krankenhauses St. Josef, sieht die neue Abteilung als "einen weiteren Schritt in Richtung Standortsicherung". Der Start in eine neue Zukunft am Standort Dudweiler hatte bereits Anfang Mai dieses Jahres begonnen. Damals wurden der Umbau und die Erweiterung des Krankenhauses selbst gefeiert. Investitionsvolumen: 14 Millionen Euro. mh