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Internet-Betrüger haben viele Angriffspunkte

Völklingen. Wenn man im Internet unterwegs ist, sollte man hin und wieder einen Blick in die Adresszeile werfen. Steht dort etwa „Sparkasse“ mit nur einem „s“? Stutzig werden! Völklinger Beamte geben Tipps zum eigenen Schutz. Alexander Manderscheid

Die Zahl von Betrugsfällen und weiteren Delikten über das Internet nimmt stark zu, auch die Kriminalpolizei von Völklingen hat täglich mit den Schattenseiten des Webs zu kämpfen. Mittlerweile befassen sich drei Mitarbeiter ausschließlich mit diesem Themenfeld (wir berichteten).

Unter anderem stellt der so genannte Identitätsdiebstahl ein großes Problem dar. Betrüger nutzen den Namen anderer Leute für Gaunereien, ohne dass diese das zunächst bemerken. Doch wie kann man sich davor schützen? Hermann-Josef Flesch, Kriminaldienstleiter der Völklinger Polizei , antwortet wie aus der Pistole geschossen: "Gar nicht!" Natürlich sei es ratsam, beispielsweise auf Portalen wie Facebook nicht sein echtes Geburtsdatum anzugeben. Aber es gibt einfach zu viele Stellen, auf denen die eigenen Daten auftauchen. Der Fußballverein registriert vielleicht online seine Mitglieder mit Namen, Adresse und Alter, ein Gerichtsvollzieher ist dazu verpflichtet, seine Kontonummer zu veröffentlichen - alles Angriffspunkte für Betrüger.

Fleschs Stellvertreterin Susanne Hell empfiehlt jedem, hin und wieder einen Blick in die Adressleiste im Browser zu werfen, die so genannte URL-Leiste. Stimmt die Webadresse oder fehlt der "sparkasse" eventuell ein zweites "s" - "sparkase"? Dann sofort stutzig werden! Dahinter könnte sich eine gefälschte Adresse befinden, mit der Betrüger die Daten des Nutzers ausspähen und den Rechner mit Viren infizieren wollen, die wiederum nach Daten suchen. Unter dem Namen Amazon oder dem eines anderen bekannten, Vertrauen erweckenden Unternehmens könnten gefälschte Mails per Link auf gefälschte, gefährliche Seiten locken. "Um sicher zu gehen, lieber nicht dem Link folgen, sondern Amazon auf normalem Weg aufrufen", rät Hell hierbei. Übertriebene Schnäppchen wie ein um mehrere tausend Euro heruntergesetztes neues Auto sollten auch hellhörig werden lassen. Bei Überweisungen per Western Union sollte man alles nochmal gut durchchecken und sich selbst hinterfragen. Zwar handele es sich dabei um ein normales Unternehmen, die Empfänger des Geldes lassen sich über diesen Weg aber nur schwer nachvollziehen. Und wer wissen möchte, wo eine Internetseite errichtet und betrieben wird, kann dies über die Seiten www.denic.de oder www.whois.de prüfen. Stammt die Daten und Kartennummern fordernde oder Schnäppchen versprechende Webseite beispielsweise aus China, Russland oder der Türkei, muss das natürlich nichts Schlechtes bedeuten, sollte der Erfahrung der Polizei nach aber dennoch vorsichtig machen.

Viele weitere Tipps finden Interessierte auf der Internetseite des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik (BSI).

bsi-fuer-buerger.de