Bestattungsvorsorge entlastet Angehörige

Zeigen Sie Mut und nehmen Sie Ihrer Familie eine Sorge ab. Denn es ist ein gutes Gefühl, eine Entscheidung getroffen zu haben, die man lange hinausgezögert hat. So klären Sie bereits zu Lebzeiten Ihre Wünsche im Trauerfall und sichern das Geld auch im Falle einer möglichen Pflegebedürftigkeit vor dem unberechtigten Zugriff des Sozialamtes.

Zur Vorsorge gibt es verschiedene Dokumente, die im Fall von Krankheit und Tod sehr wichtig sein können. Kann der eigene Wille nicht mehr geäußert werden, ist eine Betreuungsverfügung hilfreich. In dieser sind die genauen Vorstellungen von der gewünschten Pflege angegeben. Auch eine Patientenverfügung ist äußerst sinnvoll. Mit diesem Dokument wird geregelt, welche lebenserhaltenden Maßnahmen von Ärzten ergriffen werden dürfen und welche zu unterlassen sind.

Bestatter Ihrer Wahl

Wird eine bestimmte Form der Bestattung gewünscht, sollte auch dies im Vorfeld in einer Bestattungsverfügung erwähnt werden. Im Falle einer Feuerbestattung kann dies beispielsweise in einer Kremationsverfügung schriftlich festgehalten werden.

Im Gegensatz zu einem Vorsorgevertrag ermöglicht eine Bestattungsverfügung die Planung der Beisetzung unabhängig von einem bestimmten Bestattungsunternehmen. Ein Vorsorgevertrag wird direkt bei einem Bestatter abgeschlossen. Dieser wird im Todesfall nach den Vorgaben im Vertrag tätig. Jedoch kann auch in einer Bestattungsverfügung der Wunsch nach einem bestimmten Bestatter hinterlegt werden.

Auch eine Bankvollmacht ist sinnvoll, da diese sicherstellt, dass die Angehörigen im Todesfall auf das Konto des Verstorbenen zugreifen können. Tritt der Tod unerwartet ein, könnten die Konten bis zur Klärung der Erbfolge gesperrt sein.

Sie sehen: Das Thema ist ebenso wichtig wie komplex, fragen Sie deshalb rechtzeitig Ihren Bestatter vor Ort.