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Stadt Püttlingen gibt Elektro-Drahteseln Strom

Neue Ladestationen : Püttlingen gibt Elektro-Rädern Strom

Am Kulturbahnhof direkt am Köllertalradweg gibt es eine kostenlose „Strom-Tanke“ für E-Bikes ebenso wie an drei weiteren Stellen in Püttlingen.

Wer auf dem beliebten Köllertal-Radweg mit einem E-Bike unterwegs ist, der kann jetzt seinen Elektro-Drahtesel in Püttlingen – derzeit noch kostenlos – betanken und gleichzeitig auch dem „Reiter“ eine Erfrischung gönnen. Bürgermeisterin Denise Klein (SPD) eröffnete am Dienstagnachmittag offiziell eine neue Ladestation am Püttlinger Kulturbahnhof, der unmittelbar am Köllertalradweg liegt. Gleichzeitig gehen damit drei weitere E-Bike-Ladestationen in der Stadt offiziell in Betrieb, die alle auch nahe des Köllertal-Radwegs liegen: am Püttlinger Marktplatz, am Trimmtreff Viktoria und im Stadtteil Köllerbach am Spielplatz an der Burgruine Bucherbach.

Genau genommen kann man sogar schon seit Herbst den Strom tanken, doch die offizielle Eröffnung sollte erst zu Beginn der Fahrradsaison sein. Und dann machte Corona einen vorläufigen Strich durch die Rechnung.

Mitinitiatoren der neuen Ladestationen waren der Seniorenbeirat der Stadt und die Initiative Mobilität. E-Radler können an den Ladestationen kleine Schließfächer öffnen und darin den Akku des Rades nachladen. Mit der zuvor selbst eingestellten Kombination lässt sich das Schließfach wieder öffnen. Nur sollte man spätestens nach fünf Stunden zurück sein, denn um eine Dauernutzung zu unterbinden, öffnet das Fach nach fünf Stunden automatisch.

Der Stadtrat hatte das Projekt Ende 2018 auf den Weg gebracht. Für die Stadt selbst sollen die Ladestationen ein Anreiz nicht zuletzt auch für ältere Bürger sein, ein Fahrrad zu nutzen. Denn die – teils steilen – Anstiege in der Stadt lassen sich mit Hilfe eines Elektromotors bewältigen, ohne sich beim Radfahren zu verausgaben.

Jeder der vier Standorte verfügt über vier Ladeeinheiten und Abstellmöglichkeiten für sechs Pedelecs beziehungsweise E-Bikes. „Im Moment ist das Aufladen noch kostenlos“, sagt Bürgermeisterin Klein. Sollte es zu einer „übermäßigen“ Nutzung kommen, dann könne man die vier Anlagen umrüsten und das Strom-Tanken kostenpflichtig machen.