| 21:15 Uhr

Handball-Oberliga
HSV Püttlingen kassiert Niederlage beim Schlusslicht

Püttlingen. „Wir waren heute zur falschen Zeit am falschen Ort“, sagte Hans-Werner Müller, Trainer des Handball-Oberligisten HSV Püttlingen, nach der Partie bei der SG Mainz/Bretzenheim II. Seine Mannschaft verlor am Sonntag beim Schlusslicht mit 24:28 (12:12). Die Reserve des Drittligisten war mit Julia Veeck, Linda Bach, Katharina Mack, Josi Dingeldein und Julia Wenselowski angetreten – Spielerinnen aus der ersten Mannschaft. „Mit dieser Aufstellung hat die SG in dieser Saison noch kein Spiel bestritten. Für mich ist das eine Form der Wettbewerbsverzerrung“, monierte Müller. Alleine auf die SG-Verstärkungen mochte er die Niederlage aber nicht schieben: „Wir haben zwar nicht richtig schlecht gespielt. Außer Kira Martin, Blerta Ilazi und unserer Torhüterin Britta Stemmler war aber auch niemand richtig gut.“ Von Mirko Reuther

„Wir waren heute zur falschen Zeit am falschen Ort“, sagte Hans-Werner Müller, Trainer des Handball-Oberligisten HSV Püttlingen, nach der Partie bei der SG Mainz/Bretzenheim II. Seine Mannschaft verlor am Sonntag beim Schlusslicht mit 24:28 (12:12). Die Reserve des Drittligisten war mit Julia Veeck, Linda Bach, Katharina Mack, Josi Dingeldein und Julia Wenselowski angetreten – Spielerinnen aus der ersten Mannschaft. „Mit dieser Aufstellung hat die SG in dieser Saison noch kein Spiel bestritten. Für mich ist das eine Form der Wettbewerbsverzerrung“, monierte Müller. Alleine auf die SG-Verstärkungen mochte er die Niederlage aber nicht schieben: „Wir haben zwar nicht richtig schlecht gespielt. Außer Kira Martin, Blerta Ilazi und unserer Torhüterin Britta Stemmler war aber auch niemand richtig gut.“


Vor knapp 50 Zuschauern hatte die Partie für Püttlingen nicht schlecht begonnen. Marion Müller warf den HSV mit 5:4 in Führung. Doch nach dem Treffer zum 9:6 von Lea Helle gerieten die Gäste zunehmend ins Hintertreffen. Sie mussten zunächst den Ausgleich zum 11:11 hinnehmen. Kurz darauf warf Dingeldein die Gastgeberinnen mit 12:11 in Führung. 20 Sekunden vor der Pausensirene glich HSV-Rückraumschützin Nathalie Wagner zum 12:12 aus.

Zur Halbzeit war für Püttlingen noch alles drin. Doch die Gäste kamen schwach aus der Kabine und kassierten binnen sechs Minuten vier Treffer in Folge. „In der Phase haben wir das Spiel verloren“, sagte Trainer Müller. Bis zur 43. Minute hatte die SG den Vorsprung auf sechs Tore ausgebaut (20:14). Auch weil Püttlingen seine Überzahlsituationen schlampig ausspielte. Eine Viertelstunde vor dem Ende hatten die Gastgeberinnen vier Zeitstrafen kassiert. Aber nicht einmal hatte der HSV nach Ablauf der zwei Minuten seine Ausgangssituation verbessern können. Als Püttlingens Blerta Ilazi den Rückstand zwölf Minuten vor dem Ende auf 20:23 verkürzte, keimte Hoffnung auf. Für einen Punktgewinn reichte es aber nicht mehr.



„Gerade Florence Ulrich haben wir in der Abwehr heute schmerzlich vermisst“, sagte Trainer Müller. Die Rückraumspielerin fällt mit einer Kreuzbandverletzung bis Saisonende aus. Am 17. Februar um 17.15 Uhr spielt der Tabellensechste beim Tabellenfünften FSG Arzheim/Moselweiß.