1. Saarland
  2. Saarbrücken
  3. Heusweiler

An Halloween war in Heusweiler was los

An Halloween war in Heusweiler was los

Die sechziger und die siebziger Jahre lebten am Freitagabend in der Heusweiler Kulturhalle auf. Die Bands Blackbirds und Firebirds heizten den Besuchern ein.

Hunderte Gäste strömten am Freitagabend in die Kulturhalle Heusweiler zur Halloween-Party. Es war die erste große Veranstaltung, der Härtetest sozusagen für den neuen Pächter der Kulturhalle und des Restaurants "Roter Hirsch", Frank Hens. Den haben er und sein vielköpfiges Team mit Bravour bestanden. Lob kam von Bürgermeister Thomas Redelberger , der sich mit Gemahlin Desirée eben so gut amüsierte wie sein Amtsvorgänger Rainer Ziebold mit Gattin Susanne. Das Quartett war in bester Feierlaune, wie alle anderen auch, zum Beispiel Susanne Limbach, die mit Freunden aus Saarwellingen anreiste. "Es geht doch", meinte die 50-Jährige, "die Leute sagen immer, in Heusweiler sei nichts los, stimmt doch gar nicht."

Drinnen in der Kulturhalle gaben die Vögel von der Kultband Blackbirds und später von der zweiten saarländischen Kultband Firebirds wirklich alles, wenn man bedenkt, dass die Jungs teilweise seit 40 und mehr Jahren auf der Bühne stehen. Die in künstlerischer Würde langsam ergrauenden Routiniers heizten den Fans im proppenvollen Saal mächtig ein. Der überwiegende Teil des Publikums hatte schon einige Halloween-Partys und Weihnachtsfeste hinter sich gebracht, dennoch waren auch erfreulich viele jüngere Menschen gekommen.

Die hatten am Freitagabend in Heusweiler die Gelegenheit, den Duft, den Groove, das Lebensgefühl der goldenen sechziger und der fast genauso goldenen siebziger Jahre zu schnuppern und nachzuempfinden, den ihre Eltern bis heute bewahren. Die Blackbirds und Firebirds bildeten hierzu den geeigneten Rahmen.