Löschwasser besteht den Test

Die Werksfeuerwehr des Eiweiler Laminate-Parks trat in diesem Jahr mit dem Löschbezirk Eiweiler und der DRK-Ortsgruppe Eiweiler zur Jahreshauptübung an. Neben Brandbekämpfung und Personenrettung wurde auch die Versorgung mit Löschwasser getestet.

Hermann-Josef Jimenez, Hauptbrandmeister und Führer der Laminate-Park- Werksfeuerwehr, konnte am Samstag nach 40 Minuten Übung an und in der Profilierungshalle zufrieden sein. Das Zusammenspiel der Rettungskräfte verlief genau so fehlerfrei wie der Einsatz der beiden Atemschutztrupps. Werksleiter Tim Schäfer äußerte sich besonders zufrieden über die reibungslose Versorgung mit Löschwasser. "Wir haben erst im Sommer unsere Sprinklertanks so umgebaut, dass im Fall eines Feuers auch Löschwasser aus ihnen entnommen werden kann. Diesmal mussten wir für die Übung kein Wasser aus dem öffentlichen Netz entnehmen, da unsere werksinternen Vorräte ausreichten. Die Investition in den Umbau unseres Tank- und Leitungssystems hat sich also rentiert."

Laut Übungsanlage war an einer Profilierungsmaschine ein Brand entstanden, der sich ausbreitete. Brennende Kunststoff- und Kabelteile vernebelten die Halle. Zwei Personen wurden vermisst. Die Werksfeuerwehr übte Menschenrettung mit schwerem Atemschutz und Brandbekämpfung in der Halle. Außerdem bekämpfte sie den Brand mit einem Ringmonitor zum Hallendach. Die Eiweiler Feuerwehrleute unterstützten ihre Kollegen von der Werkswehr. Dank der Drehleiter des Löschbezirks Heusweiler konnte der Brand auch von oben her bekämpft werden. Helfer des Deutschen Roten Kreuzes übten an einem abseits der Profilierungshalle gelegenen Platz die Erstversorgung der geretteten Personen.

Bei der Übungsbesprechung in der Großwaldhalle wurden Mike Nilsson und Thomas Scherer jeweils zum Oberfeuerwehrmann und Guido Kuhn zum Brandmeister befördert (alle drei von der Werkswehr). Das Eiweiler Unternehmen spendierte allen Einsatzkräften das Mittagessen.