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Das Haus von Michael Elss in Gersweiler versprüht USA-flair

Das Haus von Michael Elss in Gersweiler : Ein Weihnachtswunderland wie im amerikanischen Süden

In der Hauptstraße 177 in Gersweiler steht das Weihnachtshaus von Michael Elss – und das hat nicht nur eine schöne Weihnachtsbeleuchtung und zwei malerisch dekorierte Garagentore. Hier fühlt man sich in den amerikanischen Süden versetzt.

Und das ist kein Zufall, denn die Südstaaten-Fassade seines Hauses wurde liebevoll vor einen Altbau gesetzt, um einem vorher unscheinbaren Einfamilienhaus ein neues Flair zu verleihen.

„Ich saß einst in Nordkalifornien vor genau so einem Haus auf der Veranda in einem Schaukelstuhl. Dieser Moment ließ mich nie mehr los. Jetzt habe ich das passende Haus, die Veranda und ganz neu auch den passenden Schaukelstuhl“, erzählt Elss, der viele Jahre in Malstatt in der Breite Straße eine Tankstelle betrieb. Markenzeichen: der Oldtimer auf dem Dach. Der alte Ford Hot-Rod war nur Kulisse und Werbeträger. Fahrbereit war er schon nicht mehr, als Elss ihn auf Paletten in Einzelteilen von Norwegen nach Saarbrücken schipperte. Doch Markenzeichen seiner Tankstelle wurde er schnell.

Als Elss vor drei Jahren in Rente ging und seine Tankstelle nebst Werkstatt verkaufte, nahm er den Ford nach Gersweiler mit und bot ihm einen Platz im Vorgarten. Dort wachsen ihm jetzt Blumen aus dem Motorraum – oder er dient, wie aktuell jeden Abend, als Kulisse für die perfekte US-Weihnachtsszenerie.

Amerika ist Elss’ Leidenschaft. Dekorationsartikel im ganzen Haus zeugen davon. Er hört amerikanische Musik aus einer Jukebox im Wohnzimmer, hat die Skyline von New York als Bilderrahmen geschweißt und eine stattliche Sammlung amerikanischer Oldtimer in einer Völklinger Halle. Von den meisten Stücken will er sich bald trennen, dann wechselt er auch in eine kleinere Halle, wozu er das alte Gersweiler Kino gekauft habe, wie er erzählt. Seine USA-Leidenschaft wird jetzt jeden Abend in der Hauptstraße sichtbar.

Und das Gartentor habe er extra aufgelassen, so Elss. Man dürfe gerne die Zufahrt betreten, um sich umzusehen oder Bilder zu machen. Sein Weihnachtshaus soll auch anderen eine Freude machen. Und nächstes Jahr gebe es neue Überraschungen. Die Steckdosen dafür seien schon verbaut.