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Seit vier Jahrzehnten dem Naturschutz verpflichtet

Seit vier Jahrzehnten dem Naturschutz verpflichtet

Blieskastel. "Die Eingriffe des Menschen in seine natürliche Umwelt haben das sensible Gleichgewicht von unbelebter und belebter Natur empfindlich gestört. Die Folgen dieser Eingriffe sind jedem vertraut: Erhöhte Ozonwerte, verunreinigte Böden und Gewässer, Aussterben von Pflanzen und Tierarten. Am Ende dieser Wirkungskette sind auch wir, die Menschen, betroffen

Blieskastel. "Die Eingriffe des Menschen in seine natürliche Umwelt haben das sensible Gleichgewicht von unbelebter und belebter Natur empfindlich gestört. Die Folgen dieser Eingriffe sind jedem vertraut: Erhöhte Ozonwerte, verunreinigte Böden und Gewässer, Aussterben von Pflanzen und Tierarten. Am Ende dieser Wirkungskette sind auch wir, die Menschen, betroffen. Umwelt und Naturschutz ist damit auch immer Schutz menschlicher Lebensgrundlagen", heißt es in der Präambel des Nabu. Der Naturschutzbund ist schon 100 Jahre alt, die Ortsgruppe Blieskastel feierte an diesem Wochenende ihr 40-jähriges Bestehen. Rund 260 Mitglieder zählt die Blieskasteler Gruppe und die Aufgaben und Tätigkeiten sind vielfältig, wie Christel Matitschka, die Schriftführerin des Blieskasteler Nabu berichten kann. So gibt es Arbeitseinsätze an Biotopen, es werden Fahrten und Wanderungen unternommen. An diesem Wochenende nun feierte die Blieskasteler Ortsgruppe ihren runden Geburtstag. Man hatte sich einen wunderschönen Ort ausgesucht, das Turnerheim des TV Lautzkirchen, idyllisch im Wald gelegen.Dort hatte man einen kleinen Pavillon aufgebaut, wo neben naturkundlichen Tafeln auch Presseartikel, Infomaterial, Fotos und Prospekte ausgelegt waren. Dieses Material zeigte auch die Geschichte des Nabu in Blieskastel im Laufe seiner Geschichte auf. Dort wurde auch der beiden Mitglieder Udo Gerhardt und Winfried Fromm gedacht, welche beide im Jahre 2008 verstorben waren. Ab 13 Uhr gab es ein interessantes Programm. So startete eine Pilzwanderung rund um das Turnerheim im Lautzkircher Forst. Elisabeth Hoffmann hatte als Expertin viele interessante Fragen rund um Pilze zu beantworten. Es gab etliche Fragen der rund 18 Teilnehmer, welche die Pilzfachfrau auch kompetent beantworten konnte.

Welche Pilze sind am giftigsten, wie lange muss man sie kochen und noch viele weitere Fragen stellten die Teilnehmer an die Pilze-Expertin. Nicht nur für die Kleinen waren die Greifvögel von Falkner Martin Hirsch aus Alschbach ein absoluter Blickfang. Auch er musste viele Fragen rund um seine Vögel beantworten. Weiterhin gab es Vorträge über Schmetterlinge, Fledermäuse sowie über Stollen- und Höhlenfauna. Auch die Kleinen kamen auf ihre Kosten, es wurde gebastelt, gemalt und bei einem Rätsel konnte man Preise gewinnen. Und selbstverständlich gab es auch zu essen und zu trinken, denn was wäre ein saarländisches Vereinsjubiläum ohne Schwenker, fachmännisch zubereitet von Heiner Gebele. ers