1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. St. Ingbert

Schülerfirma schlittert an den Top Ten vorbei

Schülerfirma schlittert an den Top Ten vorbei

Den elften Platz hat die Schülergenossenschaft InnoGrün des St. Ingberter Leibnitz-Gymnasiums bei der Bewerbung um das Qualitätssiegel „Klasse Unternehmen 2015“ erreicht. Nun wollen die Schüler ihre Firma für den nächsten Wettbewerb wappnen.

Die nachhaltige Schülergenossenschaft InnoGrün des St. Ingberter Leibniz-Gymnasiums hat sich in diesem Jahr erstmals um das Qualitätssiegel "Klasse Unternehmen 2015" beworben. Mit diesem bundesweit einmaligen Qualitätssiegel zeichnet das Fachnetzwerk der deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) die gute Arbeit von Schülerfirmen aus. Insgesamt 122 Schülerfirmen aus 14 Bundesländern haben sich in diesem Jahr für das Qualitätssiegel beworben. Dazu hat die DKJS ein offenes Selbstbewertungsverfahren entwickelt, das den Schülerfirmen als Anleitung dient, sich selbst in der Qualität ihres Unternehmerhandelns in den Blick zu nehmen. Zu den Kriterien gehören wichtige Teile der konkreten Schülerfirmenarbeit wie Organisation, Buchhaltung, Mitarbeitergewinnung, Öffentlichkeitsarbeit und das eigene Unternehmensprofil. Schülerfirmen, die mindestens zwei Drittel der im Bewerbungsbogen abgefragten Qualitätskriterien erfüllen, erhalten die Siegelurkunde und verschiedene Materialien für ihre Öffentlichkeitsarbeit . Damit können sie die Qualität ihrer Arbeit sowohl in der Schule als auch bei ihren Kunden sichtbar machen. Das Siegel soll auch helfen, neue Kunden zu gewinnen und die Kooperation mit regionalen Unternehmen zu unterstützen.

Auf den bei der erstmaligen Teilnahme von InnoGrün erreichten elften Platz mit 36 von 40 möglichen Punkten ist man an der Unesco-Projektschule in St. Ingbert sichtlich stolz. Und das Ziel für kommendes Jahr steht auch schon fest: "Wir möchten 2016 unter die Top Ten in Deutschland kommen. Die besten zehn besiegelten Schülerfirmen werden nämlich zur zentralen Preisverleihung ins Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nach Berlin eingeladen", äußerte sich Kimberly Flick, Juniorvorstand der Schülergenossenschaft. Dort können die Schüler dann an Workshops teilnehmen und erhalten intensive Beratungen durch erfolgreiche Unternehmen. Damit dies gelingt, haben die Schüler vor, "im Bereich Stellenausschreibungen und Arbeitsverträge noch Optimierungsmöglichkeiten zu nutzen", so Aaron Müller, der Vorsitzende der Schülergenossenschaft.