Nützliche Tipps zur Partnersuche

St. Ingbert. "Er heißt Peter, arbeitet in einem Büro, und sein Hobby ist Fahrradfahren." "Ich glaube, er heißt Michael, macht etwas mit Elektronischer Datenverarbeitung und geht sehr gerne ins Kino." Alle Blicke sind auf den jungen Mann gerichtet, der in der Mitte der rund 20-köpfigen Gruppe steht und schmunzelt

St. Ingbert. "Er heißt Peter, arbeitet in einem Büro, und sein Hobby ist Fahrradfahren." "Ich glaube, er heißt Michael, macht etwas mit Elektronischer Datenverarbeitung und geht sehr gerne ins Kino." Alle Blicke sind auf den jungen Mann gerichtet, der in der Mitte der rund 20-köpfigen Gruppe steht und schmunzelt. Nicht uninteressant zu erfahren, wofür man - vor allem von Vertreterinnen des anderen Geschlechts - auf den ersten Blick gehalten wird. Gespannt warten die Schülerinnen und Schülern der Flirtschule auf die Auflösung: "Mein Name ist Carlo, ich bin Wirtschaftsinformatiker, arbeite als SAP-Berater und gehe wirklich gerne ins Kino." Viel Spaß hatten die Singles, die an Valentinstag zu Veritas nach St. Ingbert gekommen waren. Tatjana Schruhl, die in ihrem Kompetenzzentrum "Veritas" seit 2007 eine "Liebeskummerpraxis" betreibt, hatte ein ganztägiges Programm für Singles auf die Beine gestellt. Auf dem Programm standen ein gemeinsames Frühstück, eine dreistündige Flirtschule, eine Kaffeepause mit Liebeslyrik und ein geselliger Spieleabend. "Einen passenderen Anlass als Valentinstag könnte es für ein solches Angebot nicht geben", findet Carlo (24). Auch Beate aus Saarbrücken findet die Idee gut, an Valentinstag eine Veranstaltung nur für Alleinstehende auf die Beine zu stellen. "Man muss raus gehen, auch an Orte, die man weniger häufig aufsucht", ist die 38-Jährige überzeugt. Doch welche Art von Partner möchte man überhaupt kennenlernen? Und welcher Typ ist man selbst? Diese Fragen standen im ersten Teil der Flirtschule auf dem Stundenplan. Mit Hilfe der psychologischen Typenlehre erklärte Tatjana Schruhl, wie man die drei Typen von Menschen (Handlungstyp, Sachtyp, Beziehungstyp) an ihrem Verhalten erkennt und wie man am besten mit ihnen in Kontakt tritt. Praktische Übungen und Tipps für den gefürchteten "ersten Schritt" folgten und brachten den Teilnehmern eine Menge neue Erkenntnisse. Schlagfertigkeit, Witz und Teamgeist waren schließlich beim Spieleabend gefragt (Moderation: Isabell Rieder). Mit verbundenen Augen fanden die Spieler gemeinsam Formen und Farben von zusammengehörigen Holzformen heraus und errieten durch geschickte Fragen die Namen berühmter Paare wie Romeo und Julia. Veritas-Inhaberin Tatjana Schruhl freute sich über die gute Stimmung: "Einen Tag wie Valentinstag sollte man nutzen, um Spaß zu haben, Leute kennenzulernen und sich selbst etwas Gutes zu gönnen", lautet ihre Devise. Den Besuchern ihrer Flirtschule ist das bestens geglückt. red "Man muss raus gehen, auch an Orte, die man weniger häufig aufsucht."Beate, 38, Single

HintergrundSeit 2007 bietet die psychologische Beraterin Tatjana Schruhl in ihrem Kompetenzzentrum "Veritas" in St. Ingbert therapeutische Hilfen für unglücklich Verliebte und Einsame an. Frauen, Männer und Paare kommen in Schruhls Liebeskummer-Praxis, um sich Rat und Hilfe zu holen. Tatjana Schruhl, Veritas-Kompetenzzentrum für Körper, Geist und Seele, Saarbrücker Straße 1-3 (im Hof), 66386 St. Ingbert, Tel. (0 68 94) 9 90 68 35, E-Mail: info@veritas-st-ingbert.de. red

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