Füßgängerzone : Stadt will Lieferverkehr in der Fußgängerzone kontrollieren

Oberbürgermeister Hans Wagner hat auf die jüngsten Beschwerden und Forderungen reagiert, die den Lieferverkehr in der St. Ingberter Fußgängerzone betreffen. „Unkontrollierter Autoverkehr in der Fußgängerzone hat bald ein Ende“, verspricht der Verwaltungschef in einer Pressemitteilung von gestern Nachmittag.

Demnach fand bereits vor einigen Tagen ein Gespräch in der Stadtverwaltung mit dem Oberbürgermeister statt. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, nahmen neben den Fachabteilungen auch Vertreter von Handel und Gewerbe teil. Dabei herrschte Einigkeit, dass gegen den zunehmenden Autoverkehr in der Fußgängerzone schnell und wirksam gehandelt werden müsse. Zumal die Zahl der Fahrzeuge, die außerhalb der zulässigen Anlieferzeiten den Fußgängerbereich befahren in den vergangenen Monaten erheblich gewachsen sei.

Wagner habe daraufhin die zuständige Fachabteilung beauftragt, schnellstmöglich für die Instandsetzung der Schranke in Höhe der Polizei zu sorgen. Die Schranke soll zunächst zeitnah repariert werden, bevor im Rahmen der Sanierung der Fußgängerzone über alternative Sperrmechanismen diskutiert werden wird. Die Schranke soll nach angaben der stadtverwaltung nur zwischen 6 und 11 Uhr geöffnet sein, um die Anlieferung der Geschäfte in der Innenstadt zu ermöglichen. Samstags und sonntags soll sie geschlossen bleiben.

Weiterhin heißt es, dass die Ausnahmegenehmigungen, die an Lieferanten vergeben wurden, bis zum Jahresende eingezogen werden, so dass sich ab Jahreswechsel alle Lieferdienste an die Lieferzeiten halten müssten. Das Ordnungsamt würde nun im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten verstärkt den Verkehr in der Fußgängerzone kontrollieren.

„Es ist höchste Zeit, den Fahrzeugverkehr in St. Ingberts guter Stube massiv zu bremsen“, erklärt OB Hans Wagner. Er erwarte sich von diesen Maßnahmen, dass der Verkehr in der Fußgängerzone, der derzeit überhand genommen hätte, deutlich reduziert würde.