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Mandelbachtal will Chancen der Finanzhilfen nutzen

Mandelbachtal will Chancen der Finanzhilfen nutzen

Mandelbachtal. Einen positiven Ausblick auf die Entwicklung der Gemeinde Mandelbachtal gab Bürgermeister Herbert Keßler bei seinem traditionellen Neujahrsempfang im Ormesheimer Rathaus

Mandelbachtal. Einen positiven Ausblick auf die Entwicklung der Gemeinde Mandelbachtal gab Bürgermeister Herbert Keßler bei seinem traditionellen Neujahrsempfang im Ormesheimer Rathaus. "Fortschritt ist nach wie vor angesagt", betonte Keßler und nannte als Beispiele aus dem vergangenen Jahr die verbesserte Busanbindung aller Gemeindeteile, die Sanierung der Saarpfalz-Halle in Ommersheim, den guten Baufortschritt des Seniorenheims in Ormesheim und das "größte Biosphärenfest aller Zeiten" in Erfweiler-Ehlingen. Für 2009 sei der Umbau der Grundschule in Bliesmengen-Bolchen zur Kindertagesstätte als 800 000 Euro teueres Großprojekt geplant, für das die Finanzierung inzwischen gesichert sei. Für die Erschließung des Gewerbegebiets an der Bundesstraße 423 seien die Weichen gestellt. Auch diese Maßnahme solle 2009 umgesetzt werden. Mit dem Konjunkturprogramm des Bundes und des Landes wolle man die Chancen der Finanzkrise nutzen, gemeindliche Gebäude sanieren und damit Arbeitsplätze in der Region sichern. An erster Stelle stünden dabei Energieeinsparmaßnahmen an Schulen und Kindergärten, für die die Bauverwaltung bereits eine Prioritätenliste erstellt habe. Als Appell für das Neue Jahr knüpfte Keßler an den Wahlkampfslogan Barak Obahmas an und wandelte "Yes, we can" in den Aufruf: "Jeder Einzelne kann etwas bewegen, wenn er das will". Er bat, dies insbesondere für die bevorstehenden Wahlkämpfe zu beherzigen und auch durch aktives Ausüben des Wahlrechts die Demokratie lebendig zu halten. Lebendig und zuversichtlich war denn auch die Stimmung unter den geladenen Gästen, bei denen sich der Bürgermeister herzlich für ihren Beitrag zur Fortentwicklung der Gemeinde bedankte. "Insbesondere das starke ehrenamtliche Engagement kann gar nicht hoch genug bewertet werden", betonte Keßler. Selbstverständlich standen beim Empfang des Bürgermeisters ehrenamtlich engagierte Gruppen wie Technisches Hilfswerk, Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz ganz oben auf der Gästeliste. Zudem waren Schiedsleute, Behindertenbeauftragte, Naturschutzbeauftragte, Vertreter aus den benachbarten französischen Gemeinden, der Polizei, der Bildungseinrichtungen und der regionalen Politik und Wirtschaft geladen. "Jeder Einzelne kann etwas bewegen, wenn er das will".Herbert Keßler, Bürgermeister