Junge Menschen stehen im Fokus

Ormesheim. Gesundheit und Wohlergehen für das neue Jahr wünschte Bürgermeister Herbert Keßler (CDU) seinen Gästen und der Gemeinde Mandelbachtal beim Neujahrsempfang im Ormesheimer Rathaus. "Bildung, Kinder und Jugendliche" habe sich die Gemeinde als Schwerpunkt für die kommunalpolitische Arbeit im neuen Jahr gesetzt, betonte der Bürgermeister in seiner Rede

Ormesheim. Gesundheit und Wohlergehen für das neue Jahr wünschte Bürgermeister Herbert Keßler (CDU) seinen Gästen und der Gemeinde Mandelbachtal beim Neujahrsempfang im Ormesheimer Rathaus. "Bildung, Kinder und Jugendliche" habe sich die Gemeinde als Schwerpunkt für die kommunalpolitische Arbeit im neuen Jahr gesetzt, betonte der Bürgermeister in seiner Rede. Dabei wolle man in weitere Verbesserungen an den Grundschulstandorten, den Kindertagesstätten und dem Jugendhaus in Heckendalheim investieren. Mit dem Umbau des Schulgebäudes zur Kindertagesstätte in Bliesmengen-Bolchen habe die Gemeinde 2009 zehn neue Krippenplätze geschaffen und damit ihre Pflicht zum Angebot von 60 Krippenplätzen bis 2013 schon jetzt erfüllt. Positive Bilanz zog Keßler auch mit Blick auf die energetische Sanierung an zahlreichen öffentlichen Gebäuden, die das Land im Rahmen des Konjunkturprogramms mit gut 1,2 Millionen Euro und damit 95 Prozent der Kosten gefördert habe. Die Finanzkrise sei natürlich trotzdem nicht spurlos an der Gemeinde vorübergegangen. Aufgrund sinkender Steuereinnahmen habe man 2009 eine Mindereinnahme von einer Million Euro verzeichnen müssen. "Sorgen machen mir auch die zunehmenden Kassenkredite, um den Betrieb der Gemeinde aufrecht zu erhalten", sagte Keßler. Dazu komme, dass immer mehr Aufgaben an die Gemeinden übertragen würden, aber weniger Steuermittel über die Länder an die Kommunen weitergereicht würden. "Die Kommunen müssen mit den erforderlichen Finanzmitteln ausgestattet werden", forderte der Bürgermeister. Für 2010 seien weitere Investitionen für die Freiwillige Feuerwehr und das Fortführen der energetischen Gebäudesanierungen beabsichtigt. Mit der geplanten Erschließung des Gewerbegebiets an der Bundesstraße 423 würden sich auch wieder neue Chancen für die Gemeindeentwicklung abzeichnen. Ebenso wie durch die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen des Unesco-Biosphärenreservats Bliesgau und der Hochwasserpartnerschaft Untere Blies. "Wahlen ohne Ende, mit vielen überraschenden Ergebnissen", so formulierte es Keßler, hatten besonders bei den geladenen Vertretern aus der Kommunalpolitik für eine neue Mischung auf der Gästeliste gesorgt. Keßler bedankte sich auch bei den Repräsentanten aus Kirche, Vereinen, zahlreichen Institutionen und ehrenamtlichen Bereichen für ihren Beitrag "zur Fortentwicklung unserer schönen Gemeinde". "Die Kommunen müssen mit den erforderlichen Finanzmitteln ausgestattet werden."Bürgermeister Herbert Keßler

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