Lose helfen Bruder Pirmin im Kongo

Bebelsheim. Der Verein der Heimatfreunde Bebelsheim organisiert nun schon im fünften Jahr die traditionelle Tombola zu Gunsten des im afrikanischen Kongo wirkenden Bruder Pirmin und führt somit die zuvor drei Jahrzehnte lang vom Bebelsheimer Frauenverein ausgerichtete Veranstaltung mit Erfolg weiter. Im Rahmen des Adventsmarktes am kommenden Samstag, 29

Bebelsheim. Der Verein der Heimatfreunde Bebelsheim organisiert nun schon im fünften Jahr die traditionelle Tombola zu Gunsten des im afrikanischen Kongo wirkenden Bruder Pirmin und führt somit die zuvor drei Jahrzehnte lang vom Bebelsheimer Frauenverein ausgerichtete Veranstaltung mit Erfolg weiter. Im Rahmen des Adventsmarktes am kommenden Samstag, 29. November, - er findet ab 14 Uhr auf dem Dorfplatz Bebelsheim statt - ist die große Tombola in den Räumlichkeiten des Pfarrhauses gegenüber dem Festplatz aufgebaut. Hedwig Nagel und Juliane Klein vom Bebelsheimer Frauenverein hatten im Jahr 1973 die Idee, den gebürtigen Bebelsheimer Missionar Bruder Pirmin (Josef Haag) in seiner Arbeit im afrikanischen Kongo finanziell zu unterstützen. Über die Dauer von drei Jahrzehnten bemühte sich der Frauenverein um die Ausrichtung der jährlichen Handarbeiten- und Bastelausstellung mit großer Tombola. In diesen drei Jahrzehnten durfte Bruder Pirmin alleine aus dem Erlös dieser Veranstaltung rund 80000 Euro entgegennehmen. Die Arbeiten von Bruder Pirmin wurden und werden zudem von anderen Initiativen aus Bebelsheim, Wittersheim und der Umgebung unterstützt. Der Frauenverein musste Anfang des neuen Jahrtausends seine Aktivitäten einstellen. Da Bruder Pirmin weiterhin in seinem Wirken auf die Hilfe seiner Heimatgemeinde angewiesen ist, hat sich der Verein der Heimatfreunde Bebelsheim um die Fortführung der Tombola-Ausrichtung bemüht und organisiert seit 2004 die Veranstaltung. In den vergangenen vier Jahren konnten die Heimatfreunde den Erlös von mehr als 6000 Euro an Bruder Pirmin überweisen. Mit der Hilfe aus Deutschland konnte der Missionar bereits viele Projekte realisieren: Brunnenanlagen wurden gebaut; Schulen und Krankenhäuser wurden unterstützt und die Landwirtschaft konnte nach vorne gebracht werden. red