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Obst: Bliesgau-Obst wird zu Saft gemacht

Obst : Bliesgau-Obst wird zu Saft gemacht

Wer Streuobstäpfel oder den heimischen Apfelsaft kauft, trägt zum Erhalt der Kulturlandschaft bei

(red) Der Verein Bliesgau Obst nimmt bis 28. Oktober Streuobstäpfel für den Bliesgau-Apfelsaft an. Die Annahmestellen sind wie gewohnt auf dem Wintringer Hof bei Kleinblittersdorf und dem Obsthof Schneider zwischen Habkirchen und Reinheim. Die letzten Flaschen Bliesgau-Apfelsaft wurden beim Biosphärenfest in Reinheim geleert. Damit der gesunde, regionale und leckere Saft möglichst bald wieder zur Verfügung steht, appelliert Bliesgau Obst an die Streuobstwiesenbesitzer der Region, ihre Streuobst- Äpfel zur Annahme zu bringen.

Mitglieder von Bliesgau Obst erhalten für je 100 Kilo Mostobst 15 Euro, Nichtmitglieder 12 Euro. Bereits die Vorfahren hätten Streuobstgürtel um die Dörfer zu ihrer Versorgung angelegt, aber auch die Natur profitiere davon, dass die Wiesen auch weiterhin bewirtschaftet werden. Streuobstwiesen sind die artenreichsten Lebensräume in Mitteleuropa: Vogelarten wie Steinkauz, Rotmilan, Neuntöter oder Wendehals, Säugetiere wie Fledermäuse, Garten- und Siebenschläfer finden hier ebenso ihre ökologische Nische wie zahlreiche Schmetterlingsarten und andere Insekten.

Den Schutz der Streuobstwiesen mit einer nachhaltigen Nutzung in Einklang zu bringen, ist das Ziel des Vereins Bliesgau Obst und des Biosphärenzweckverbands Bliesgau. Wer Apfelsaft für den Eigenbedarf benötigt erhält für 100 Kilo Äpfel 60 Liter Saft zum Preis von 85 Cent in der Ein-Liter-Mehrweg-Flasche zuzüglich Pfand oder 4,50 Euro in der Fünf-Liter-Bag-in-Box.

Infos unter info@bliesgau-obst.de oder Tel. (0 68 43) 90 26 36.