1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. Homburg

Markus Uhl diskutiert in Homburg mit Bundeswirtschaftsminister Altmeier

Bundestagswahlkampf in Homburg : Viel Lob für Markus Uhls Einsatz in Berlin

Unterstützung hatte sich der saarpfälzische Abgeordenete am Freitagabend in Homburg mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier gesichert.

Es waren vor allem zwei Themen, die den Auftritt des CDU-Bundestagsabgeordneten und -kandidaten Markus Uhl zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier am Freitagabend in Homburg prägten: Die Zukunft des Industriestandortes Homburg und des ganzen Saarlandes, Stichwort Transformation, sowie die Verbindung eben dieser Zukunft mit dem großen Komplex der formulierten Klimaschutzziele. Eingeladen hatte die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Saar an den historischen Homburger Marktplatz und dort ins Vinoh.

Nachdem dessen Hausherr Giuseppe Nardi zusammen mit Uhl Altmaier inmitten der historischen Altstadt empfangen hatten, zeigte sich Letzterer erstmal deutlich angenehm überrascht von der aus seiner Sicht positiven Entwicklung der Kreis- und Universitätsstadt an dieser Stelle.

Danach ging‘s vor rund 50 Gästen, darunter auch Landtagspräsident Stephan Toscani und die CDU-Landtagsabgeordnete Sarah Gillen als Vorsitzende der MIT Saar, dann wahlkämpferisch schnell zur Sache. Das erste Wort hatte natürlich Markus Uhl. Für ihn dreht sich am kommenden Sonntag alles darum, sein Direktmandat im Wahlkreis 299 Homburg zu verteidigen. „Am 26. September geht es um eine Richtungswahl. Die Umfragen sehen durchaus ein rot-rot-grünes Bündnis in greifbarer Nähe. Die Frage ist: Wie geht es wirklich in neun Tagen aus“, stimmte Uhl seine Zuhörer auf den anstehenden Urnengang ein. „Und gerade in der Wirtschaftspolitik sehen wir eines der wahltentscheidensten Themen, meine Damen und Herren.“ Dort würden die Unterschiede der Parteien mit am deutlichsten. „Es geht darum, ob wir weitere Belastungen für Unternehmerinnen und Unternehmer bekommen, für Familienunternehmer, Stichwort ‚Vermögenssteuer, Erhöhung der Erbschaftssteuer‘, oder ob wir auf der anderen Seite eine Entfesselung unserer Unternehmenslandschaft bekommen, ob wir auf der anderen Seite Erleichterungen für Unternehmen bekommen.“ Hier nannte Uhl beispielhaft einen Abbau der Bürokratie. „Dafür steht die Union. Und deshalb kämpfen wir umso mehr für einen Erfolg am 26. September.“

Es gehe da auch darum, wie man die Zukunft gestalte „mit Blick auf den Klimawandel, wie wir die Herausforderung schaffen, einerseits ein klimaneutrales Industrieland zu werden, andererseits aber auch die Kernbestandteile unserer heimischen Industrie zu erhalten.“ Die Frage, die sich hier stelle, so Uhl: Schaffe man dies über Gängelung und Verbote, so das Verbot des Verbrennungsmotors ab 2030, „was ja Linke und Grüne fordern. Oder schaffen wir es durch Innovationen, durch Technologie, durch Anreize, durch entsprechende Förderprogramme. Ich kann da für meinen Teil sagen, gerade als jemand, der hier aus Homburg kommt und ganz eng mit der Region verbunden ist, und der für die Interessen dieser Region kämpt: Ich will, dass wir auch in Zukunft ein Industrieland sind. Ich will, dass wir auch in Zukunft ein Automobilland sind.“

Nur mit industrieller Produktion, dessen war sich Uhl sicher, könne die notwendige Wertschöpfung erreicht werden, „damit wir auch in Zukunft unseren Wohlstand sichern und mehren können. Und deswegen kämpfe ich zusammen mit Peter Altmaier dafür, dass wir diesen Transformationsprozess in unserer Industrie hinbekommen.“

Damit spielte Uhl den Ball ins Feld des Wirtschaftsministers. Altmaier, der selbst erneut als Direktkandidat im Wahlkreis 297 Saarlouis antritt. Altameier nutzte natürlich die Chance, als Teil seines Impulsvortrag zu den Themen wirtschaftliche Transformation und Klimawandel, Uhl kräftig den Rücken zu stärken. Dessen Situation bei der Verteidung des Wahlkreises sei diesmal nicht einfach, „weil die Zahlen der CDU auf Bundeseben nicht einfach sind. Aber dieser Markus Uhl hat in diesem Deutschen Bundestag etwas Sensationelles gemacht: Er hat es geschafft, ich weiß nicht wie er es angestellt hat, den Haushaltsausschuss zu hypnotisieren. Und deshalb bekommt er im Haushaltssauschuss alle saarländischen Wünsche durch – nicht nur für den Saarpfalz-Kreis, sondern für angeschlossene Kreise ebenfalls. Ich habe das in 27 Jahren in dieser Vollkommenheit noch nicht erlebt. Er ist in unserer Fraktion wichtig. Und dass er in unserer Fraktion ist, ist für uns als CDU Saar wichtig.“

Altmaier ließ auch die schwierige Position des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet nicht unerwähnt. Hier komme es nicht darauf an, ob man den Kandidaten möge oder nicht, „es kommt darauf an, ob eine Partei an der Regierung ist, die ein offenes Ohr für die Wirtschaft und die Realitäten des Landes hat.“ Dies habe die CDU mit Adenauer, Kohl und Merkel bewiesen.