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Coronavirus: Aktuell 30 Corona-Fälle an Uni-Klinik in Homburg

Coronavirus im Saarland : Aktuell 30 Corona-Fälle an Uni-Klinik in Homburg

Das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg meldet aktuell 30 Corona-Fälle. Durch farbige Armbänder für Patienten sollen Schutzmaßnahmen weiter verbessert werden.

Bei 19 Patienten liegen bestätigte Corona-Infektionen vor. Dies geht aus einer Meldung des UKS vom Freitagabend hervor. 15 Patienten mit bestätigter Corona-Infektion und schwerem Krankheitsverlauf müssen aktuell beatmet werden. Seit Beginn der Corona-Krise sind zwei Patienten mit bestätigter Infektion im UKS gestorben. Der erste Todesfall im Saarland war ein über 80 Jahre alter UKS-Patient,. Er starb bereits am 20. März. Der Mann hatte schwere Vorerkrankungen. Ein nach seinem Tod durchgeführter Corona-Test erbrachte am 21. März ein positives Ergebnis.

Bei elf Beschäftigten liegt nach UKS-Angaben eine bestätigte Infektion vor. Vier Beschäftige, die sich bereits vor mehreren Wochen infiziert hatten, gelten mittlerweile als geheilt. Dazu gehört auch ein Kinderarzt des UKS, der der erste bestätigte Corona-Fall im Saarland war. Anfang März wurde bei ihm das neuartige Coronavirus nachgewiesen. Die Erkrankung verlief nach UKS-Angaben sehr milde.

In den nächsten Tagen wird am UKS ein neues Konzept mit farbigen Armbändern für Patienten umgesetzt. Die Armbänder sollen klarstellen, welche konkreten Schutzmaßnahmen das Personal im Umgang mit einem Patienten durchführen muss. So soll bereits vor einem Test ein rot-weiß gestreiftes Armband in Notaufnahmebereichen anzeigen, dass eine Infektion mit Covid-19 auf Basis der Vorgeschichte des Patienten wahrscheinlich ist. Nach einem Test dokumentiert ein zusätzliches rotes Armband ein positives Testergebnis.

Zum UKS in Homburg gehören 30 Kliniken und 20 Institute. Jährlich werden hier über 50 000 Patienten stationär und über 200 000 ambulant behandelt. Nach eigenen Angaben arbeiten über 600 Ärzte und rund 2000 Pflegekräfte beim UKS.