Landeskirche unterstützt gemeinsames Büro

Landeskirche unterstützt gemeinsames Büro

Die evangelischen Kirchengemeinden im Bliesgau haben gute Nachrichten aus Speyer erhalten. Oberkirchenrat Gottfried Müller hat die Zusammenarbeit der Protestanten in der evangelischen Kooperationsregion Bliesgau als förderungswürdiges Projekt anerkannt.

Das bedeutet, dass das gemeinsame Büro der fünf Kirchengemeinden Blieskastel und Bierbach, Breitfurt; Ensheim und Mandelbachtal, Mimbach, Webenheim und Böckweiler sowie Walsheim, Bliesdalheim und Wolfersheim finanziell von der Kirchenregierung in Speyer unterstützt werden. Wie die Kirche mitteilt, würden ab September die Wochenstunden der Mitarbeiterin im Büro der Kooperationsregion in Blieskastel erhöht und die Lohnkosten zu 50 Prozent von der Landeskirche übernommen. Das Büro werde dadurch einen weiteren Tag geöffnet sein können. Die Unterstützung der Landeskirche sei auf zwei Jahre befristet. Nach diesem Zeitraum werde in Speyer ein Resümee gezogen und es würden neue Entscheidungen getroffen. Dabei werde es dann darum gehen, ob diese Art der Zusammenarbeit, wie sie im Bliesgau schon seit Jahrzehnten praktiziert wird, auch für andere Kooperationsregionen verbindlich sein solle. Neben dem Bliesgau wurden noch zwei weitere Projekte in anderen Dekanaten als förderungswürdig anerkannt. "Wir sehen diese Unterstützung durch Speyer als Anerkennung unserer Bemühungen, hier im Bliesgau Verwaltungsstrukturen aufrecht zu erhalten, die das Zusammenwachsen der einzelnen Gemeinden fördern und Arbeitsabläufe effektiver gestalten", freut sich der Blieskasteler Pfarrer und Landessynodale Matthias App, der sich besonders bei jenen bedanke, die sich in der Vergangenheit für die Kooperationsregion Bliesgau eingesetzt haben.

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