Erster Gruselumzug des Heimat- und Kulturvereins Altheim

Halloween in Altheim : Erster Gruselumzug durch Altheim

Der Heimat- und Kulturverein trug mit der Halloween-Aktion dem Kindersegen im Dorf Rechnung.

Kleine Geister, Vampire, Spinnen oder auch kleine Draculas zogen an Halloween durch das 600-Seelen-Dorf Altheim, verlangten gemeinsam nach Süßem und Saurem. Es war eine erfolgreiche Premiere des vom Heimat- und Kulturverein Altheim veranstalteten „schaurigen Gruselumzuges“, an dem sich neben rund 20 Kindern auch zahlreiche Erwachsene beteiligten. Karla Kiefer, im Verein zuständig für Kinderbelustigung, -animation und Medien, freute sich, dass die Resonanz nach dem Aufruf so positiv gewesen ist. „Wir wollten, angelehnt an die Aktionen in den umliegenden Städten, auch eine eigene Veranstaltung für Altheim anbieten, zumal hier derzeit ein großes Kinderleben zu beobachten ist“. Am Startort, dem Vereinsheim, stimmte Volker Löckelt mit Gitarre und einem Grusellied die Teilnehmer auf den bevorstehenden Rundgang ein, auf den sich auch viele Dorfbewohner vorbereitet und kleine Überraschungen für die kleinen „Gespenster“ bereitgelegt hatten. Darunter auch die Ortsvorsteherin Beate Lambert, die es sich nicht nehmen ließ, an die  Halloween-Jünger Schmackhaftes zu verteilen. Dazu Kiefer: „Wir haben bewusst die Dorfgemeinschaft mit in die Aktion einbezogen, um etwas für die Allgemeinheit zu schaffen, damit sich alle am letzten Oktobertag in ihrem Geisterleben noch austoben können“. Der Zug schlängelte sich durch die Dorfstraßen, am Friedhof vorbei, wieder zum Ausgangspunkt zurück.  Dort trafen sich alle im Vereinsheim am Spielplatz, ließen es sich bei „abgehackten Fingern“, bestehend aus Würstchen mit Mandeln und Ketchup, aber auch mit dem Genuss bayerischer Brezeln und Weißwürste gut gehen. Nach der erfolgreichen Sonnwendfeier, dem traditionellen Grumbeerfest, war der Gruselumzug die letzte Aktion des Heimat- und Kulturvereins in diesem Jahr.

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