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Feuerwehr
Weniger aktive Wehrleute aber mehr Einsätze

Fürth. Die Personalstärke des Löschbezirks Fürth der Freiwilligen Feuerwehr Ottweiler ist weiterhin rückläufig. Das war dem Jahresbericht des LBZ zu entnehmen, den der bisherige Löschbezirksführer Nikolaus Jochem und sein Nachfolger Vitali Beckin dem Ortsrat vorlegten. Von Heinz Bier


Demnach hatte der LBZ Fürth zum Jahresende 21 aktive Mitglieder, damit erneut eins weniger als im Jahr zuvor. Zur Alters- und Ehrenabteilung des Löschbezirks gehören 16 Mitglieder, die Jugendwehr besteht aus elf Jugendlichen. Die Zahl der aktiven Mitglieder liegt damit weiterhin unterhalb der Sollstärke, „und deshalb ist es dringend erforderlich, das geforderte Soll zu erhöhen, um die Sicherheit in unserem Ort weiter zu gewährleisten“, stellten Beckin und Jochem klar. Das könne aber nicht durch den Löschbezirk allein geleistet werden, deshalb sei die Unterstützung von Stadt- und Ortsrat sowie der Verwaltung erforderlich.

Im Gegensatz zur Personalstärke ist die Zahl der Einsätze im vergangenen Jahr angestiegen. 30 mal wurde der LBZ aktiv, vier mal mehr als 2017. Unter anderem wurde die Fürther Feuerwehr zu sieben Bränden und elf Unwettereinsätzen gerufen und dabei wurden sechs Personen aus Notlagen gerettet oder versorgt. Insgesamt waren die Fürther Wehrleute 311 Stunden im Einsatz, zusätzlich wurden 756 Übungsstunden abgeleistet. Zufrieden ist die Führung des Fürther Löschbezirks mit der Ausstattung, „denn trotz der angespannten Haushaltslage der Stadt konnten 2018 neues Material und neue Ausrüstungsgegenstände beschafft werden“, stellten Beckin und Jochem in ihrem Bericht heraus.



Vitali Beckin war Mitte Januar an die Spitze des LBZ Fürth gewählt worden, Nikolaus Jochem rückte nach Ablauf seiner sechsjährigen Amtszeit ins zweite Glied.