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Gemeindewohnungen für Flüchtlinge

Merchweiler. Drei bis vier Flüchtlinge im Monat werden Merchweiler zugewiesen. Um sie angemessen unterbringen zu können, will die Gemeinde Häuser in der Waldstraße und in der Illinger Straße umbauen. Gunther Thomas

Die spannendste Frage blieb am Donnerstagabend unbeantwortet bei der Gemeinderatssitzung im Gasthaus Kleer-Altenhofen: Wie hält es der Rat mit dem Windpark Erkershöhe? Das Thema wurde auf April verschoben, weil den Ratsmitgliedern noch Entscheidungsgrundlagen fehlen. Bürgermeister Walter Dietz : "Bisher gibt es weder von den Ortsräten noch vom zuständigen Ausschuss Stellungnahmen.

Einmütigkeit zeigte der Rat bei der Schaffung von weiterem Wohnraum für Flüchtlinge in gemeindeeigenen Häusern. Bisher hat Merchweiler 24 Asylbewerber und Flüchtlinge aufgenommen, nach Prognose der Verwaltung ist monatlich mit drei bis vier weiteren Zuweisungen zu rechnen.

Bisher konnten die Flüchtlinge in der Quierschieder Straße und der Waldstraße 95 untergebracht werden. Neue Kapazitäten sollen nun in der Waldstraße 97 und in der Illinger Straße 98 geschaffen werden. Das gemeindeeigene Gebäude soll nun in einem ersten Sanierungsabschnitt bis Ende 2016 zur Hälfte hergerichtet werden. Damit entstünden zwölf Wohnungen. Das Projekt wird mit rund 400 000 Euro veranschlagt, das Land könnte mit 325 000 Euro Beteiligung "angezapft" werden, so blieben für die Gemeinde 75 000 Euro, die im Haushalt 2015 umgeschichtet werden müssen. Für den zweiten Finanzierungsabschnitt über ebenfalls 200 000 Euro im kommenden Jahr muss die Gemeinde abzüglich Zuschüssen ebenfalls 75 000 Euro stemmen.

Etwas komplizierter ist der Fall Illinger Straße 98, wo acht Wohnungen entstehen könnten. Weil hier keine Pläne existieren, muss das Architekturbüro Klein erst mal eine Bestandsaufnahme machen, was die Gemeinde voraussichtlich 6300 Euro kosten wird. Ferner lotet das Rathaus mit dem Gaswerk Illingen aus, ob in beiden Gebäuden Heizungsanlagen gebaut und im Rahmen eines Contracting-Vertrages betrieben werden können.

Patrick Weydmann lobte für die Fraktionsgemeinschaft die gute Vorarbeit der Verwaltung. Für die CDU stimmte auch Reinhold Schuh zu, war aber nicht ganz glücklich mit der Randlage in der Waldstraße 95 - dies könne soziale Probleme mit sich bringen.

Keinerlei Einwände gab es im Rat zum Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen Merchweiler , Illingen und Schiffweiler. Dieser besagt, dass die drei Gemeinden künftig eine gemeinsame Atemschutz- und Schlauchwerkstatt im Feuerwehrgerätehaus betreiben. Das bringt Kosteneinsparungen bei der Instandhaltung der Materialien mit sich. Schiffweiler baut und unterhält die Anlage, Merchweiler beteiligt sich zu einem Drittel. Illingen bringt als Mitnutzer Gerätschaften im Wert von 24 000 Euro ein.