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Ortsrat
Städtebauliche Missstände beheben

Welschbach. Welschbacher Orträte sprachen in letzter Sitzung des Jahres über Sanierungsgebiet. Von Benno Weiskircher

Die vorbereitenden Untersuchungen zur Festlegung eines Sanierungsgebietes für die Ortsmitte von Welschbach war das zentrale Thema in der Jahresabschlusssitzung des Ortsrates Welschbach. Dazu informierte Ortsvorsteher Christian Petry den Rat umfassend über die möglichen Nutzungsziele. Die Errichtung eines Sanierungsgebietes zielt auf die Behebung von städtebaulichen Missständen ab. Seit der Überplanung der Dorfmitte im Zusammenhang mit der Illrenaturierung hat sich mit der Schließung der Schule und der in Teilgebieten gewerblichen Nutzung die Situation im Ortskern geändert. „Jetzt müssen wir prüfen, ob neue Nutzungsziele festgelegt werden und wie das Sanierungsgebiet aussehen könnte“, erklärte der Ortsvorsteher. Die Wichtigkeit des Projekts drückte sich in den engagierten Beiträgen mit vielfältigen Ideen der Ratsmitglieder aus.


Als Projektgebiet legte sich der Ortsrat auf den Bereich von der Karlstraße bis zur Querstraße und von der Welschbacher Straße bis zum Hallenbereich fest. Im Zeitraum von drei bis vier Monaten soll ein Planer beauftragt werden, der die Vorschläge des Ortsrates in das Sanierungsgebiet einarbeitet. Bei den Planungen werden auch die Bürger mit eingebunden. Die Einführung eines Sanierungsgebietes kann Anreize zum Investieren innerhalb des festgelegten Gebietes schaffen. „Steuerliche Vergünstigungen sind auch für Private möglich“, erklärte Petry.

Petry informierte über den Stand der Vorbereitungen des Neujahrsempfangs am Samstag, 12. Januar, von 15 bis 18 Uhr in der Welschbachhalle. Für die Ehrungen liegen dem Ortsvorsteher erste Meldungen vor. Anmeldungen sind weiterhin noch möglich. Zum Abschluss der letzten Sitzung des Jahres dankte Ortsvorsteher Petry allen Ortsratsmitglieder für die kooperative Zusammenarbeit. Die Fraktionssprecherin Caroline Krichbaum (SPD) und der Fraktionssprecher Peter Huwer (CDU) bescheinigten sich gegenseitig ein gemeinsames konstruktives Handeln, das immer auf das Wohl des Ortes gerichtet war. Huwer dankte den SPD-Ortsräten, dass sie auch CDU-Anträge mitgetragen haben. „Das ist bei der klaren SPD-Mehrheit nicht selbstverständlich“, stellte er anerkennend fest.