| 20:38 Uhr

Neunkircher Grüne fragen nach Rückschnitt-Arbeiten
Grüne wollen Auskunft von OB Fried zu Rodungen

Neunkirchen. Bäume und Sträucher werden im Neunkircher Stadtgebiet regelmäßig zurückgeschnitten. Das ist notwendig, um Wege und Plätze offen zu halten und die Gefahr zu minimieren, dass irgendwo ein toter Ast oder Stamm auf die Straße fällt und zur Gefahr wird (Verkehrssicherungspflicht). Ob Rückschnitt und Fällen von Bäumen immer notwendig und sinnvoll ist, das wollen aufgrund aktueller Fallbeispiele die Neunkircher Grünen von der Stadtverwaltung wissen.  Nico Wettmann, Vorsitzender der Grünen in Neunkirchen: „Wie uns von Bürgerinnen und Bürgern der Kreisstadt Neunkirchen mitgeteilt wurde, soll es im Stadtgebiet mehrfach zu fragwürdigen Rückschnittmaßnahmen gekommen sein.“ Als Beispiel nennt er den Baumbestand in der Ringstraße. Von Michael Beer

Ein Bürger habe sich schon im September vergangenen Jahres an das Rathaus gewandt, weil noch während der Schutzzeit für Vögel in der Willi-Graf- und Brunnenstraße gearbeitet wurde. Später dann kam die Ringstraße dazu. Wettmann äußert durchaus Verständnis für das Rathaus, das sich mit seinen Mitarbeitern um ein großes Gebiet kümmern muss. Aber der Grünschnitt sei ein Thema, das immer wieder von Bürgern der Stadt angesprochen werde.  Wettmann: „Wir wollen von Oberbürgermeister Jürgen Fried wissen, ob und seit wann der Stadtverwaltung solche Rodungs- und Rückschnittmaßnahmen bekannt sind und ob hier Verstöße gegen geltendes Naturschutzrecht vorliegen.“ Wettmann ermuntert die Neunkircher, sich bei ähnlichen Beobachtungen an die Grünen zu wenden.



Kontakt: E-Mail: baumschutz@gruene-neunkirchen.de.