| 20:38 Uhr

Linke
Die Ottweiler Linke kämpft um die Barrierefreiheit

Ottweiler. Die barrierefreie Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist keine Nebensächlichkeit, sondern ein Grundrecht, das auch in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben ist. Das schreibt jetzt Ralf Georgi von der Linken Ottweiler in einer Pressemitteilung. Er bezieht sich dabei auf die Deutsche Bahn. „Statt deutschlandweit eine einheitliche Bahnsteig-Höhe von 76 Zentimeter durchzupeitschen, obwohl im Nahverkehr auch im Saarland Barrierefreiheit mit einer überwiegenden Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern erreicht wurde, sollte die Bahn lieber rasch dafür sorgen, dass wirklich jeder Bahnsteig im Nah- wie Fernverkehr schnellstmöglich barrierefrei zu erreichen ist“, schreibt er.

Die barrierefreie Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist keine Nebensächlichkeit, sondern ein Grundrecht, das auch in der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben ist. Das schreibt jetzt Ralf Georgi von der Linken Ottweiler in einer Pressemitteilung. Er bezieht sich dabei auf die Deutsche Bahn. „Statt deutschlandweit eine einheitliche Bahnsteig-Höhe von 76 Zentimeter durchzupeitschen, obwohl im Nahverkehr auch im Saarland Barrierefreiheit mit einer überwiegenden Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern erreicht wurde, sollte die Bahn lieber rasch dafür sorgen, dass wirklich jeder Bahnsteig im Nah- wie Fernverkehr schnellstmöglich barrierefrei zu erreichen ist“, schreibt er.


Es könne  doch nicht sein, dass ein Betrieb, der nach wie vor zu 100 Prozent dem Bund gehört, 2011 eine einheitliche Höhe von 55 Zentimetern vorschreiben will, sieben Jahre später, nachdem viele Bahnsteige bereits entsprechend umgerüstet und entsprechend Regionalzüge mit einer Bodenhöhe von 60 Zentimetern angeschafft worden sind, aber auf einmal eine andere Höhe zum Standard machen will. „Das ist ein Schildbürger-Streich, unter dem wieder einmal vor allem die Menschen mit Behinderung leiden. Wenn es wegen dieser leidigen Diskussion in Ottweiler im Moment einen Baustopp gibt, heißt das ja nichts anderes, als dass den Menschen mit Behinderung in Ottweiler und Umgebung weiterhin ihr Grundrecht auf Teilhabe und barrierefreien Zugang zum Bahn-Nahverkehr vorenthalten wird“, so Georgie abschließend.