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Jörg Dresen wird neuer stellvertretender Ortsvorsteher

Jörg Dresen wird neuer stellvertretender Ortsvorsteher

Mit sieben zu drei Stimmen hat der Ortsrat von Bubach-Calmesweiler den CDU-Kandidaten Jörg Dresen zum neuen stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt. Vorgänger Franz-Josef Tanzhaus gibt sein Amt ab.

Franz-Josef Tanzhaus sitzt seit vielen Jahren für die CDU im Ortsrat in Bubach-Calmesweiler . Nach insgesamt 17 Jahren in zwei Perioden als stellvertretender Ortsvorsteher gibt er dieses Amt nun in jüngere Hände ab. Tanzhaus war von 1989 bis 1999 und von 2009 bis 2016 als stellvertretender Ortsvorsteher tätig und hat, erklärte Eppelborns Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset, "stets die Möglichkeit genutzt, das Geschehen im Dorf in weiten Teilen mitzulenken". Die Position des Stellvertreters, erklärte Tanzhaus, gibt er zwar auf, doch seine Mitarbeit im Ortsrat führt er weiter. Nachdem er seinen Rücktritt erklärt hatte, musste in der Ratssitzung am Mittwochabend sein Nachfolger für diese ehrenamtliche Aufgabe gefunden werden. Das Gremium startete in den Wahlgang mit zwei Wahlvorschlägen. Für die CDU kandidierte Jörg Dresen, die SPD-Fraktion schickte Hans Scholtes ins Rennen. Schließlich entschied sich der Ortsrat unter Vorsitz von Werner Michel, CDU , mit sieben Stimmen für Dresen, auf Scholtes entfielen drei Stimmen sowie eine Enthaltung. Der 42 Jahre alte Dresen sitzt seit 2014 im Ortsrat und wird nun als Stellvertreter Ansprechpartner für die Bürger in Bubach-Calmesweiler sein. In der nachfolgenden Sitzung hatten sich die Ratsmitglieder mit den Ansätzen im Nachtragshaushalt für den Ortsteil zu befassen. "Es gibt bei uns nur wenige außerplanmäßige Ausgaben, so dass wir dem Entwurf ohne Bedenken zustimmen können", erklärte Michel. Sorgen macht sich Franz-Josef Tanzhaus um die Gestaltung des Vorplatzes am Schloss Buseck, hier werde immer wieder nach hinten geschoben, sagte er. Für 2017, erläuterte der Ortsvorsteher, sollten im Haushalt Gelder für die Planung eingestellt werden "Allerdings wird es wohl bis nach der Sommerpause 2017 dauern, bis wir einen neuen, genehmigten Haushaltsplan haben werden", gab er zu bedenken. Zu verteilen hatte der Ortsrat wie alle Jahre die Ortsratsmittel. Neben Repräsentationen und Gratulationen sowie dem Seniorennachmittag ist das Geld vor allem für die Unterstützung der Vereine vorgesehen. "Die Summe fällt in diesem Jahr ein bisschen geringer aus, das kommt aber von unseren rückläufigen Einwohnerzahlen", erklärte Michel. Tanzhaus stellte die finanzielle Unterstützung der Kirmes in Frage. "Es wird für die kleinen Orte immer schwieriger, eine Autobahn zu bekommen. Schon längst ist die Kirmes kein Treffpunkt mehr", gab Michel zu bedenken. Die Verteilung der Ortsratsmittel für dieses Jahr wurde einstimmig beschlossen. Sorgen bereitet dem Ortsrat der Zustand der Regeneinlaufschächte. "Wir haben das schon in der letzten Sitzung angemahnt, doch es ist nichts passiert. Bei einem Starkregen können die Abflüsse das Wasser nicht mehr aufnehmen", gab Tanzhaus zu bedenken.