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Lockweiler
Feuerwehr rückte 2018 zu 56 Einsätzen aus

 Schnell am Brandherd: Bei den vielen Einsätzen und Übungen hatten die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen aus Lockweiler-Krettnich auch einen Scheunenbrand zu löschen.
Schnell am Brandherd: Bei den vielen Einsätzen und Übungen hatten die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen aus Lockweiler-Krettnich auch einen Scheunenbrand zu löschen. FOTO: Erich Gärtner/Lbz Lockweiler-Krettnich
Lockweiler-Krettnich. Von Erich Brücker

„Der Löschbezirk Lockweiler-Krettnich der Freiwilligen Feuerwehr Wadern wurde im Jahr 2018 zu insgesamt 56 Einsätzen alarmiert. Darunter waren drei Klein-, drei Mittel- und vier Großbrände. Dazu wurden neben sonstigen Einsätzen 36 technische Hilfeleistungen abgeleistet“, lautete die Einsatzstatistik von Löschbezirksführer Patric Walter in der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks im Waderner Doppelstadtteil.


Zu den sonstigen Einsätzen zählen nach den Worten von Walter Verkehrserziehung an der Grundschule, Evakuierungs-Übungen und die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft. Neben einem Blinden Alarm gab es zwei nachbarliche Löschhilfen bei Großbränden. „Damit haben wir die Einsatzzahlen des Vorjahres (43) weit übertroffen. Zudem war es seit 1975 die höchste Anzahl an Einsätzen, die mir an Statistik zur Verfügung stehen“, teilte Walter weiter mit.

559 Feuerwehrkameraden waren insgesamt 1052 Stunden im Einsatz, haben dabei zwei Personen gerettet, wobei später eine davon im Krankenhaus verstarb. Eine Feuerwehrangehörige wurde in Ausübung ihrer Tätigkeit leicht verletzt. Soweit die nüchternen Einsatzzahlen. Bei den Brandeinsätzen und den technischen Hilfen mit Personenbeteiligung und Gefahren für die Umwelt wurden ein Erreichungsgrad von über 92 Prozent registriert. Das bedeutet: „Mit mindestens einer Staffelbesatzung waren wir innerhalb von acht Minuten an der Einsatzstelle, um effektive Maßnahmen ergreifen und wirksame Hilfe leisten zu können“, lobte Walter seine Leute.



Neben den Einsätzen rückten 450 Einsatzkräfte zu 29 Übungen und sonstige Terminen mit insgesamt 450 Feuerwehrangehörigen aus. Das bedeutete im Schnitt 16 Teilnehmer. Mit Blick auf die Teilnahme an theoretischen und praktischen Übungen sowie feuerwehrtechnischen Unterweisungen besteht nach Ansicht des Löschbezirksführers noch Verbesserungspotenzial. Leon Arend, Marian Posener, Stefan Becker und Leonard Mees waren hiervon ausgenommen, das Quartett war laut Walter überdurchschnittlich beteiligt.

Auch einen Überblick über die Personalstatistik hatte er parat. Der Löschbezirk hatte Ende 2018 einen Personalstand von 49 Feuerwehrangehörigen. Davon waren 30 Aktive (davon zwei Feuerwehrfrauen) mit einem Durchschnittsalter von 33 Jahren, neun Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und zehn Feuerwehrleute in der Altersabteilung.

Neben dem Löschbezirksführer dankten auch Stadtbeigeordneter Karl Heinz Seimetz , Stadtwehrführer Markus Linnig sowie die Ortsvorsteher Josef Serwe (Lockweiler) und Christian Leidinger (Krettnich) den Einsatzkräften. Diese müssen nach Ansicht der immer mehr an Belastungen ertragen, um ihren freiwilligen, pflichtbewussten, kompetenten sowie korrekten Einsätze zum Wohle ihrer Mitmenschen nachzukommen. Die Bevölkerung könne sich auf ihren Rettungsdienst verlassen.

Jugendwart Stefan Becker listete die Aktivitäten der Jugendwehr – getrennt nach feuerwehrspezifischen Übungen und Schulen sowie etlichen Freizeitbeschäftigungen – auf. Ihm galt der Dank der Führungskräfte für diese wichtige Arbeit innerhalb des Löschbezirks.

Der Stadtbeigeordnete Karl Heinz Seimetz nahm die Jahreshauptversammlung zum Anlass, Mitglieder des Löschbezirkes zu befördern. Markus Ott wurde Oberfeuerwehrmann und Stefan Becker zum Hauptlöschmeister befördert.

Weiter wurden für die Dauer von drei Jahren Erich Gärtner zum Atemschutzgerätewart, Marian Posener zum stellvertretenden Atemschutzgerätewart, Mathias Becker zum Gerätewart, Patric Walter zum stellvertretenden Gerätewart sowie Tobias Piro zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrbeauftragten ernannt.