Hochwald-Gymnasium Wadern: Deutscher Meister gab dem Nachwuchs Tipps

Hochwald-Gymnasium Wadern : Deutscher Meister gab dem Nachwuchs Tipps

Beim Stand Up Paddling trainierten Schüler des Waderner Hochwald-Gymnasiums ihren ganzen Körper – mit Kai Nicolas Steimer.

In unmittelbarer Nähe von Bostalsee, Noswendeler und Losheimer See haben sich Schüler der Klasse 7c sowie des Grundkurses Sport (Klasse 11) des Hochwald-Gymnasiums vor den Sommerferien mit einem Projekt auf das Wasser gewagt. Stand Up Paddling (SUP) war auf dem Bostalsee mit den Sportlehrern Karl Schmitt und Anne Scholl angesagt. Zudem wurde der Deutsche Meister im SUP, Kai-Nicolas Steimer aus Rümmelbach bei Lebach, für die Projekttage als ausgesprochener aktiver Kenner dieser neuen Trendsportart gewonnen.

Den Kontakt hatte Sportlehrer Schmitt hergestellt, der den 28-jährigen Weltmeister seit dem gemeinsamen Studium kennt. „Da über diese Sportart wenig bekannt ist, musste ich diese Gelegenheit wahrnehmen, vor allem um darauf aufmerksam zu machen“, sagte der Weltmeister, der den HWG-Schülern viel Eifer bei den Trainingseinheiten bescheinigte.

„Im Sportunterricht ist in den vergangenen Jahren verstärkt zu beobachten, dass viele Jugendliche erhebliche Schwächen im motorischen Bereich aufzeigen, welche oftmals auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind. Ein Ziel des Sportunterrichtes ist es, bei den Schülern Interesse an der Bewegung zu wecken“, nennt Sportlehrerin Scholl den Grund, eine etwas ausgefallene und nicht alltägliche sowie im Hochwald nahezu unbekannte Sportart anzubieten. Zumal auch deshalb, weil das Gymnasium in unmittelbarer Nähe zu den bekannten Seen liegt.

„Das Stand Up Paddling bietet ein perfektes, ganzheitliches und gelenkschonendes Ausdauertraining und erfüllt hierdurch die Anforderungen des Bewegungs- und Gesundheitstrends“, verrät die Sportlehrerin. Um sich auf und mit dem Board bewegen zu können, muss der ganze Körper unter Spannung stehen. So werden sämtliche Muskelgruppen der Beine, Arme, Rücken, Bauch und Rumpf trainiert. Außerdem wird das Gleichgewicht geschult. „Durch eine überwiegend geringe Herz- und Kreislaufbelastung ist SUP auch für Sportneulinge hervorragend geeignet“, nennt Schmitt die Vorteile der neuen Trendsportart.

Finn (13 Jahre alt), ein guter Schwimmer, gefällt die Sportart weil sie einerseits im Wasser betrieben wird und andererseits in der freien Natur stattfindet. „Für den Urlaub ist das ganz gut“, findet Jona (12), denn mit Fußball, Tischtennis und Mountainbike ist er sportlich ausgelastet. Viel Nervenkitzel hat Marvin (13) beim Balancieren ausgemacht. So ganz einfach war das nicht, auf dem schwimmenden Brett stehen und gleichzeitig mit der Paddel abwechselnd ins Wasser stechen. „Insgesamt waren alle unsere Schüler vom Schnupperkurs begeistert“, zieht Thome Bilanz und dankt der Schulleitung, dass der Kurs genehmigt und durchgeführt wurde.

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