Blutspenden zuerst im umgebauten Bus

Blutspenden zuerst im umgebauten Bus

Den DRK-Ortsverein Menningen gibt es seit 40 Jahren. Bei einer Feier im Bürgerhaus wurden langjährige Spender geehrt.

Ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Mitmenschen soll entsprechend gewürdigt werden. Daher bedankte sich der DRK-Ortsverein Menningen wieder mit einer kleinen Feier bei langjährigen Blutspendern für ihre Treue. Eberhard Mock, seit 48 Jahren erster Vorsitzender des DRK, hieß hierzu viele von ihnen im Bürgerhaus willkommen, ebenso als Gäste Bürgermeister Marcus Hoffeld und den Referenten Christoph Ernwein von der DRK-Blutspendezentrale Bad Kreuznach.

"Begonnen hat das Blutspenden in Menningen im Oktober 1987 in einem umgebauten Bus. Zum ersten Termin kamen 27 und zum zweiten 33 Spender. Da aber die Mindesteilnehmerzahl bei 50 lag, wurde die Werbetrommel gerührt und beim nächsten Mal waren es 57 Spender", blickte Mock zurück.

Bisher konnten bei 97 Terminen 5648 Blutspenden mit insgesamt 2824 Liter Blut gewonnen werden. Zuletzt lag die Zahl der Spender, je nach Jahreszeit, zwischen 60 und 85 Personen. Beim letzten Termin Anfang Januar waren 66 Spender, darunter acht Erstspender, anwesend. "Jeder Führerscheinbewerber sollte, ebenso wie er einen Erste-Hilfe-Lehrgang absolvieren muss, auch Blut spenden, um seinen Rhesusfaktor bestimmen zu lassen", meinte der DRK-Vorsitzende und appellierte, auch weiterhin die Termine, von denen der nächste am 24. März ist, wahrzunehmen.

Bürgermeister Marcus Hoffeld machte in seinem Grußwort den Blutspendern ein großes Kompliment. Es sei schön, solche Ehrungen durchführen zu können. "Das Blutspenden hat sich bei dem aktiven DRK-Ortsverein Menningen gut entwickelt. Ich sage deshalb Danke, denn es ist wichtig, dass Blutkonserven vorhanden sind", meinte er.

Worte der Anerkennung fand auch DRK-Referent Ernwein, der ebenfalls die Wichtigkeit betonte, Blut zu spenden: "Durch eine Spende werden drei Menschenleben gerettet. Der Aderlass senkt auch den Blutdruck und Krankheiten können festgestellt werden." Die persönliche Ansprache von Mitmenschen sei am wirkungsvollsten. "Nehmen sie daher die Menschen bei der Hand und bringen sie diese zu den Terminen mit", ermunterte Ernwein.

Bürgermeister Hoffeld, Referent Ernwein und der Vorsitzende Mock nahmen schließlich die Ehrung der Blutspender (siehe Info) vor, ehe ein gemeinsames warmes Essen, wie es bei den Spendenterminen üblich ist, folgte. "Das Menninger DRK macht einfach weit und breit das beste Essen", lobte ein begeisterter Spender aus dem Kreis Saarlouis die stets gute Küche des rührigen Ortsvereins vm Bietzerberg.

Zum Thema:

Die geehrten Blutspender Für 75 Spenden: Franz Josef Kiefer (Menningen). Für 50 Spenden: Tanja Weber, Nikolaus Streit, Michael Kiefer, Alexa Quinten und Christel Ludwig (Menningen). Für 25 Spenden: Victoria Paulus (Beckingen), Beate Wdzieczny, Marius Wdzieczny, Lena Ehm, Johannes Ehm, Julia Arendt (Merzig), Peter Lauer (Harlingen), Michael Braun (Saarfels), Stephanie Scholtes (Bietzen) Christian Hoffmann (Merchingen), Johannes Ehm (Merzig), Daniel Weber (Mondorf), Bianca Schumacher, Tina Lion und David Wusterhaus (Menningen) für zehnmaliges Spenden, Petra Rakowski (Dillingen), Stefanie Lauck (Bietzen), Anne Steffensky (Düppnweiler), Günter Braun (Harlingen) Isabel Mock, Ursula Wittich und Manfred Kreutz (Menningen).