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Fünf Alarmierungen und viel Einsatz

Fünf Alarmierungen und viel Einsatz

Die Feuerwehr Erbringen zog Bilanz des Einsatzjahres. Zudem standen Ehrungen und Beförderungen im Mittelpunkt.

Informativ und harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Erbringen, zu der Löschbezirksführer Werner Folz als Gäste den zweiten Gemeindebeigeordneten Hermann Lang, Wehrführer Martin Schneider und Feuerwehrsachbearbeiter Thomas Kredteck begrüßen konnte. Wie Folz berichtete, gehören der aktiven Wehr derzeit 21 Männer und zwei Frauen sowie der Altersabteilung fünf Mann an.

Der Löschbezirk wurde im vergangenen Jahr zu fünf Einsätzen, davon zwei Brände und drei technische Hilfeleistungen, gerufen. 16 theoretische und praktische Übungseinheiten, darunter auch eine mit dem Nachbarlöschbezirk Honzrath, waren gut besucht und dienten einer fundierten Ausbildung. Außerdem wurden Lehrgänge auf Gemeindeebene und an der Landesfeuerwehrschule absolviert.

Als "kameradschaftlich" bezeichnete der Löschbezirksführer auch die gute Zusammenarbeit mit der neuen Rettungswache in Erbringen, die ebenso wie auch wieder der Löschbezirk Honzrath in diesem Jahr in Übungen mit eingebunden werden soll. Zu den weiteren Aktivitäten des Löschbezirks zählten unter anderem die Hexennacht mit Maibaumsetzen, eine Familienwanderung und eine Weihnachtsbaum-Sammelaktion, die Teilnahme am Heenerfeschd, das Mitwirken bei der Picobello-Aktion, an Blech im Bruch, der Bolivien-Kleidersammlung, St. Martin, Volkstrauertag und der Luzia-Kirmes. Löschbezirksführer Folz bedankte sich für die gute Mit- und Zusammenarbeit.

Kassierer Gerd Franke trug den Kassenbericht vor. Die Prüfer Ulrich Frisch und Stefan Maaß lobten seine korrekte Buchführung. Der verhinderte Ortsvorsteher Daniel Minas bescheinigte in seinem schriftlich verfassten, durch den Löschbezirksführer vorgetragenen Grußwort Wehrleuten, ein verlässlicher Partner im Dorfgeschehen zu sein und bedankte sich für die zum Wohle der Mitbürger geleistete Arbeit.

Den Dank der Gemeinde übermittelte Beigeordneter Lang. "Ihr opfert viel Zeit für den freiwilligen Dienst zur Sicherheit der Bevölkerung und erfüllt damit eine Pflichtaufgabe der Gemeinde", betonte er und ging auf die Historie des Feuerwehrwesens ein. Dank sprach auch Wehrführer Schneider: "Was ihr macht, ist ein sehr gefährlicher Job." Um diesen erledigen zu können, müsse soweit wie möglich an jeder Ausbildung teilgenommen werden. Damit immer genug Einsatzkräfte zur Verfügung stehen, würden bei Tagesalarmen gleich mehrere Löschbezirke gemäß Plan alarmiert.

Brandmeister Hans-Peter Wüschner wurde nach 46 Jahren aktivem Feuerwehrdienst in die Altersabteilung verabschiedet.

Zum Thema:

Beförderungen im Löschbezirk Erbringen Joel Folz (Feuerwehrfrau), Andreas Schramm (Feuerwehrmann), Yannick Friederick und Gerd Franke (Oberfeuerwehrmann) sowie Michael Maaß (Löschmeister).