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Britz-Ausführungen als deutliche Warnung

KalkAbbau Wie ernst ist es den Volksvertretern? Zu „Kalkabbau wird politisches Thema“ vom 22./23.

Februar:

Grundsätzlich begrüße ich es, wenn die politischen Parteien bezüglich der Problematik "Kalktagebau" nun auch endlich aufgewacht sind kurz vor der Kommunalwahl. Es stellt sich mir allerdings die Frage, wie ernst es unseren "Volksvertretern" mit ihrem Engagement ist, zumal der ein oder andere bis dato eine gänzlich andere Position vertreten hat. Die Ernsthaftigkeit diverser Aktivitäten wird sich zeigen, wenn die "Wahlwürfel" gefallen sind. Aber: In Abwandlung des Zitats von Sepp Herberger: "Nach der Wahl ist vor der Wahl"! Folglich werden unsere Entscheidungsträger in den kommenden Jahren an ihren Ergebnissen gemessen werden, und für alle Betroffenen ist es ratsam, die weitere Entwicklung kritisch zu begleiten. In Blieskastel hat man offenbar schon länger die Zeichen der Zeit verstanden. Möglicherweise hat man aber auch erkannt, dass u. U. über kurz oder lang die Fördermittel der Unesco für das "Biosphärenreservat Bliesgau" verloren gehen könnten. Es sieht so aus, dass "nicht drin ist, was drauf steht", und wo das Prinzip der Biosphäre mit Füßen getreten wird, sollte im Grunde auch der Geldhahn zugedreht werden! Obwohl die Gemeinde Mandelbachtal nicht "Sitzgemeinde" des Kalktagebaus ist, sind Ortsteile der Gemeinde - insbesondere Erfweiler-Ehlingen - unmittelbar betroffen, da bis dato die Logistik des abgebauten Gesteins vorwiegend hierüber erfolgt. Besonders die Bürger in der Rubenheimer Straße, die oftmals Karawanen von Schwerlastern im Minutentakt mit all ihren Nachteilen zu ertragen haben, erwarten mit Recht den Einsatz der von ihnen gewählten Politiker. Es ist fünf Minuten vor 12 - wenn die Erweiterung des Tagebaus nicht verhindert wird, ist die einstige Bezeichnung "Golddorf" Geschichte, und in wenigen Jahren kann hier in der Hauptstraße der letzte verbliebene Anwohner das Licht löschen! Ulrike Jendes, Erfweiler-Ehlingen

Spendenverein

Britz-Ausführungenals deutliche Warnung



Zu. "Anwalt blättert in Ermittlungsakten" vom 26. Februar:

Wer reinen Herzens ist, mag auch weiterhin getrost für soziale Zwecke an die Stadt St. Ingbert spenden. Es wird ihm zur Ehre gereichen! Wer nicht reinen Herzens ist, möge dies tunlichst unterlassen. Die Ausführungen von Prof. Britz mögen ihm eine deutliche Warnung sein. Siegfried Thiel, St. Ingbert