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Viel Programm für die belgischen Gäste

 Das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Ommersheim wurde am Wochenende am Weiher aufgeschlagen. Foto: Becker&Bredel
Das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Ommersheim wurde am Wochenende am Weiher aufgeschlagen. Foto: Becker&Bredel FOTO: Becker&Bredel
Ommersheim. Mal trifft man sich in Belgien, in diesem Jahr steht das Zeltlager wieder am Ommersheimer Weiher: Die heimische Jugendwehr und die Freunde der flandrischen „Jeugdbrandweer Anzegem“ bewältigten ein großes Programm. bub

Bereits zum fünften Mal findet das gemeinsame Zeltlager der Jugendfeuerwehr Ommersheim und der "Jeugdbrandweer Anzegem" aus dem belgischen Flandern statt. Von Samstag bis einschließlich diesen Mittwoch zelten die Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren am Ommersheimer Weiher. "Entstanden ist das Ganze durch die langjährige Freundschaft der Feuerwehren in Ommersheim und in Vichte (Belgien)", erklärt Ortsvorsteher Stephan Piorko, Mitglied des Feuerwehrvereins. "Die Partnerschaft feiert dieses Jahr sogar 40-jähriges Bestehen. Am Zeltlager nehmen dieses Mal rund 30 Jugendliche teil", so der 44-Jährige. Das Zeltlager finde alle zwei Jahre abwechselnd in Belgien und Deutschland statt. Damit es nicht langweilig wird und die belgischen Gäste auch etwas vom schönen Saarland sehen, sind viele Aktivitäten geplant. Zusammen waren die Jugendlichen bereits im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim und haben sich dort Ausgrabungen und Rekonstruktionen von keltischen und römischen Funden angeschaut. Als weitere Aktivität war die Besichtigung des Besucherbergwerks in Velsen geplant, bei der die Jugendwehr sich durch die Stollen führen lässt.

Im Lager selbst stehen auch einige sportliche Aktivitäten auf dem Programm, wie zum Beispiel ein Fußballspiel. Denn laut Feuerwehrmann Reiner Uth stünde der kulturelle Austausch unter den beiden Ländern im Vordergrund. "Unterhalten wird sich auf Englisch und teilweise auf Deutsch, da einige der Belgier etwas Deutsch können", so der Löschbezirksführer. Und nach solch einem langen erlebnisreichen Tag fallen auch angehende Feuerwehrmänner müde in ihr Feldbett im Zelt.