1. Saarland

Freunde und der sportliche Reiz

Freunde und der sportliche Reiz

Freisen. Herber Verlust für den Fußball-Verbandsligisten FC Freisen: Stürmer Sebastian Schad soll den Angriff des Oberligisten FK Pirmasens verstärken. Der Torjäger des FC Freisen hat beim pfälzischen Traditionsverein einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben - mit der Option auf ein weiteres Jahr

Freisen. Herber Verlust für den Fußball-Verbandsligisten FC Freisen: Stürmer Sebastian Schad soll den Angriff des Oberligisten FK Pirmasens verstärken. Der Torjäger des FC Freisen hat beim pfälzischen Traditionsverein einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben - mit der Option auf ein weiteres Jahr. "Einerseits kann ich mit meinen Freunden Mathäus Gornik, Christian Henn und Sebastian Reinert zusammen trainieren und spielen, andererseits ist es der sportliche Reiz, mal zwei Klassen höher zu spielen", erklärte Schad seine Beweggründe zum Wechsel in die Pfalz. "Für Freisen geht es ja in der Rückrunde der Verbandsliga um nichts mehr", sagt der 23-Jährige.In der Vergangenheit hatte der angehende Polizist aus Oberkirchen Angebote aus der Oberliga wegen seiner Ausbildung abgelehnt. "Beim FKP zu spielen, ist eine sportliche Chance für mich", meint Schad. Sein Freundeskreis machte FKP-Trainer Michael Dusek auf den schnellen Angreifer aufmerksam. Dusek sprach ihn beim Hallenturnier in Theley an, nach drei Trainingseinheiten unterschrieb Schad den Kontrakt. "Im Training ist alles viel schneller, es geht körperbetonter zu", schilderte er seine Eindrücke.

Auf seinen ersten Einsatz im FKP-Trikot muss der 23-Jährige aber noch warten. Das für vergangenen Mittwochabend geplante Testspiel beim Saarlandligisten SV Auersmacher wurde aufgrund der Witterungsbedingen abgesagt.

FCF-Trainer Werner Mörsdorf traut seinem ehemaligen Spieler den Sprung in die Fünftklassigkeit durchaus zu. "Von seinen Fähigkeiten her kann er es packen. Fußballerisch muss er sich aber weiterentwickeln", weiß der ehemalige Profi, der den FKP in der Saison 2007/2008 trainierte. Schad, der in der Hinrunde der Verbandsliga 15 Tore erzielte, hinterlässt im Freisener Kader eine große Lücke. "Die können wir momentan nicht schließen", sagt Mörsdorf. Sebastian habe einen sportlichen Schritt getan, den müssten jetzt auch die anderen Spieler im Team gehen. "Unsere Spieler müssen das als Motivation für sich selbst sehen. Diejenigen, die bislang hintendran standen, können sich nun beweisen. Sie sind jetzt gefordert und müssen bereit sein, dafür zu trainieren", sagt Mörsdorf.Foto: Frank Faber