1. Saarland

Finanzspritze für die Hospizbewegung

Finanzspritze für die Hospizbewegung

St. Wendel. Für die Hospizbewegung im Kreis St.Wendel spendete der Rotary Club (RC) St. Wendel-Stadt 5570 Euro. Die Spende übergab der Präsident des RC St. Wendel-Stadt, Josef Alles, während eines Clubmeetings in Angels Hotel am Golfpark an den Vorsitzenden des Vereins christliche Hospizhilfe im Landkreis St

St. Wendel. Für die Hospizbewegung im Kreis St.Wendel spendete der Rotary Club (RC) St. Wendel-Stadt 5570 Euro. Die Spende übergab der Präsident des RC St. Wendel-Stadt, Josef Alles, während eines Clubmeetings in Angels Hotel am Golfpark an den Vorsitzenden des Vereins christliche Hospizhilfe im Landkreis St. Wendel, Nikolaus Schorr, und an den Geschäftsführer des Hospizes Emmaus Marienhaus Winfried Schäfer. Die Summe ist der Reinerlös aus einer Spendensammelaktion des RC St. Wendel-Stadt vor Weihnachten im und am Globus Handelshof in St. Wendel. Dort machten die Rotarier an zwei Tagen auf das Anliegen der Hospizbewegung aufmerksam und beschenkten die Spender für die gute Sache mit selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen.Zur Vorbereitung hatten die 32 Mitglieder des RC St. Wendel-Stadt 80 Kilogramm Weihnachtsgebäck hergestellt.

Nikolaus Schorr und Winfried Schäfer stellten die Grundidee, das Anliegen und die Umsetzung der Konzepte der Hospizbewegung im Kreis St. Wendel vor und stellten sich den Fragen der Rotarier. Deutlich wurde dabei, dass die Hospiz-Einrichtung ebenso wie die ambulanten Angebote mit einer Mischung aus hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern auf freiwillige Unterstützung angewiesen sind. So wird etwa das Hospiz Emmaus am Marienkrankenhaus nur zu 90 Prozent von den Pflegekassen finanziert und muss zehn Prozent der Kosten durch Spenden aufbringen, um dieses Angebot aufrecht erhalten zu können, erläuterte Schäfer. Er warb zugleich für den Hospizgedanken: "Hospiz ist eine menschlich geistige Haltung. Es geht um die menschenwürdige Begleitung von Sterbenden, um ein Anerkennen des Todes als einer Station des Lebens und um ein würdiges, begleitetes, möglichst schmerzfreies Hinführen auf den Tod für den Sterbenden und für die Angehörigen." ww