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Stadt verspricht Verbesserungen

In der Straße ,,Im Birkenfeld“ wird für die Fußgänger, vor allem für die Schulkinder, nachgebessert. Archivfoto: Iris Maurer
In der Straße ,,Im Birkenfeld“ wird für die Fußgänger, vor allem für die Schulkinder, nachgebessert. Archivfoto: Iris Maurer
Dudweiler. Einen Zebrastreifen von und zur Albert-Schweitzer-Schule in der Straße ,,Im Birkenfeld“ wird es nicht geben, wie Eltern vor Monaten forderten. Aber, laut Stadtverwaltung, mehr sichtbaren Schutz für die kleinen Verkehrsteilnehmer. Michèle Hartmann

Wenn Väter und Mütter sich um die Sicherheit ihrer Kinder sorgen, dann zumeist im Straßenverkehr. Ein kleiner Mensch hat da noch sehr wenig Überblick. Und so wandten sich der Schulelternsprecher Udo Feuerstein sowie Andreas Crauser, Vater einer Erstklässlerin, Ende vergangenen Jahres an unsere Zeitung. Denn es geht um die Jungen und Mädchen der Albert-Schweitzer-Schule, die morgens und mittags einen nicht unproblematischen Weg zu bewältigen haben. Und zwar in der Straße ,,Im Birkenfeld " (SZ vom 14. November). Erst gehen die Kleinen durch einen Tunnel, der unter der stark befahrenen Beethovenstraße entlang führt, und dann überqueren sie besagte Einbahnstraße. Wenn vor allem größere Fahrzeuge vor dem Übergang parken, ist die Situation für den fließenden Verkehr nicht gerade übersichtlich. Wer hier nicht im gemäßigten Tempo unterwegs ist, kann leicht ein Kind übersehen, das über die Straße läuft. Und so forderten die Eltern einen Zebrastreifen, damit die Situation deutlich entschärft wird. Bislang gibt es, wie berichtet, hier nur Absperrpoller und ein blau-weißes, rechteckiges Schild, das auf die Unterführung hinweist.

Die SZ hatte im November die Verwaltung der Landeshauptstadt kontaktiert und nachgefragt, was hier möglich wäre, um den Eltern die Sorge um ihre Kinder zu nehmen. Damals versprach Pressesprecher Thomas Blug, dass sich städtische Mitarbeiter um die Sache kümmern werden, und zwar schnellstmöglich. Dabei werde man auch die Polizei mit ins Boot nehmen.

Vor wenigen Tagen haben wir erneut nachgefragt. Wir wollten wissen, was aus der Angelegenheit geworden ist. Und siehe da: Die Verwaltung blieb nicht untätig. Vorangeschickt aber sei, dass die Forderung nach einem Zebrastreifen nach aktueller Auskunft aus dem Saarbrücker Rathaus nicht realisiert werden kann. Denn, wie Thomas Blug erläutert, müssten hierfür (bundesweit) bestimmte Kriterien erfüllt sein. Das sei jedoch nicht der Fall. Denn zum einen sei an besagter Stelle das Verkehrsaufkommen gering, zum anderen habe man hier noch keinen einzigen Unfall registriert. Die Landeshauptstadt Saarbrücken habe in jüngster Zeit Verkehrszählungen und Geschwindigkeitskontrollen veranlasst und auch die Polizei konsultiert.

Zum guten Schluss sei man zu dem Ergebnis gelangt, dass hier, trotz allem, zur Sicherheit der Kinder nachgerüstet werden soll. Die Reihe der Poller am Straßenrand werde ausgeweitet, um das direkte Parken vor dem Übergang zu verhindern und damit für den fließenden Verkehr eine bessere Sicht auf die Fußgänger zu schaffen. Somit werde es an diesem Punkt mehr Übersichtlichkeit geben. Die Arbeiten hierzu sollen im kommenden Frühjahr ausgeführt werden.