Kampfansage des Außenseiters

Die Konkurrenz ist mit Oberligist HSV Merzig-Hilbringen und Drittligist SV Zweibrücken groß. Dennoch hat Handball-Saarlandligist HSG Völklingen beim Halbfinal-Turnier des Saarlandpokals ein klares Ziel: den Finaleinzug.

Bevor die HSG Völklingen am kommenden Mittwoch den Betrieb in der Saarlandliga wieder aufnimmt, treten die Handballer aus der Hüttenstadt an diesem Sonntag bei einem der zwei Halbfinal-Turniere der Bank 1 Saar-Trophy an. In der Würzbachhalle spielt Völklingen ab 13.30 Uhr gegen den Gastgeber TV Niederwürzbach (Verbandsliga), den HSV Merzig-Hilbringen (Oberliga) und den SV 64 Zweibrücken (3. Liga) um den Einzug ins Saarlandpokal-Finale. Trotz der starken Konkurrenz gibt der sportliche Leiter der HSG Stefan Hoff die Teilnahme am Endturnier als Ziel aus: "Dieses Bestreben hatten wir schon vor der Saison, und ich schätze unsere Mannschaft als stark genug ein." Aus den zwei Halbfinal-Turnieren qualifizieren sich jeweils die beiden besten Teams für das Finale. "Ich gehe davon aus, dass sich Zweibrücken als Erster durchsetzen wird. Sie spielen in einer anderen Liga. In das Spiel gegen Niederwürzbach gehen wir als Favorit. Das entscheidende Spiel werden wir wohl gegen Merzig haben", sagt Hoff.

Auch wenn Völklingen in dieser Saison erst einmal verloren hat und Tabellenführer ist, ist die HSG vom Papier her Außenseiter - denn auch Merzig-Hilbringen hat bisher eine starke Runde aufs Parkett gelegt: In der Oberliga stehen die Wölfe auf Platz fünf. "Unsere Mannschaft ist aber heiß auf die Pokalspiele und will ihr Potenzial unter Beweis stellen. Außerdem haben wir bisher keine Verletzten zu beklagen", sagt Hoff. Anlass zur Kritik gibt ihm die Terminierung des Halbfinales: "So kurz nach der Winterpause werden wir nicht viele Gelegenheiten zum Trainieren haben. Das wird bei unseren Gegnern aber ähnlich sein. Da muss man schauen, wer am besten in das Turnier hineinkommt."