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NS-Sprühereien: Behörden noch ohne heiße Spur

NS-Sprühereien: Behörden noch ohne heiße Spur

Die Behörden tappen nach wie vor im Dunkeln, wer am späten Abend des 21. Dezember mehrere Gebäude in Zweibrücken mit Naziparolen verschandelt hat.

Inzwischen hat die Polizei zu Ende ermittelt und die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen, wie der Leitende Oberstaatsanwalt Martin Graßhoff auf Merkur-Nachfrage erklärt.

Ermittelt werde gegen unbekannt, "Hinweise auf Tatverdächtige haben sich bisher nicht ergeben". Jetzt werde entschieden, "ob noch weitere Ermittlungsansätze vorliegen". Besprüht worden waren das Zweibrücker Schloss, die Hauptschule Nord, ein Gebäude in der Von-Rosen-Straße und zwei Häuser in der Gutenbergstraße.

Bezüglich der Hakenkreuze, die Unbekannte in der Nacht zum 3. Februar in Bechhofen verbreitet haben, ermittelt die Polizei hingegen noch - auch ohne heiße Spur. Betroffen waren hier unter anderem das Sportheim, zwei Bushaltestellen, mehrere Verkehrszeichen, Verteilerkästen, Hauswände und die "Willkommensschilder" an den drei Ortseingängen.