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Noch mehr Besucher als beim Neustart

Noch mehr Besucher als beim Neustart

Gefühlt mehr Besucher, gute Stimmung, gelungener Ablauf: Organisatoren und Stadt blicken zufrieden auf den Zweibrücker Weihnachtsmarkt zurück. Im Januar soll eine offizielle Bilanzbesprechung stattfinden.

Veranstalter Event Factory und die Stadt ziehen eine positive Bilanz des Zweibrücker Weihnachtsmarktes. "Wir sind sehr zufrieden, alles hat so geklappt wie erhofft", findet Event-Factory-Organisator Heiko Saberatzky. Besucherzahlen erhebe man zwar nicht, gehe aber nach Rücksprache mit Standbetreibern und aus der eigenen Wahrnehmung davon aus, dass mehr kamen als beim Neustart 2012. "Vielleicht hat das damit zu tun, dass es diesmal 30 Prozent größer war. Einige Besucher haben schon gemeint, es sei vom Besucherandrang her ein halbes Stadtfest", schildert Saberatzky freudig weiter.

Dass an zwei der sechs Tagen, den beiden Samstagen, der Andrang geringer gewesen sei, führt er auf das Wetter und im Umland stattfindende Weihnachtsmärkte und -feiern zurück. Stadtsprecher Heinz Braun sagte: "Die Erfolgsgeschichte des Zweibrücker Weihnachtsmarktes ist aus unserer Sicht fortgeschrieben worden." Er erinnerte an die Bauarbeiten auf dem Alexanderplatz, die erst kurz vor dem Weihnachtsmarkt-Beginn abgeschlossen wurden und viele Abstimmungen zwischen der UBZ, Event Factory, der Stadt und der Baufirma Wolfs und Sofsky nötig machte. "Dass bis zur letzten Minute dort gearbeitet wurde, war eine besondere Situation. Solche Widrigkeiten, die gelöst wurden, weil jeder zuvorkommend war, gibt's nächstes Jahr so nicht", rechnet er 2014 mit einem weiteren Fortgang des rosenstädtischen Weihnachtsmarkt-Märchens. Ob in diesem Kapitel der Fast-aber-dann-doch-nicht "größte Adventskranz der Welt" eine Rolle spielt, weiß auch Heiko Saberatzky noch nicht. Weil das Karussell aus der Vertiefung auf den Alexanderplatz gewechselt war, hätte er ein Stück weichen, um den Weihnachtsbaum aufgebaut werden müssen, was Werbegemeinschaftschef Mario Facco nicht wollte (wir berichteten). Vermutlich im Januar blicke man gemeinsam mit der Stadt zurück und brüte über Verbesserungsvorschläge. "Größer soll der Markt nicht werden", stellt Saberatzky gleich klar. Eine Ausweitung auf drei Wochenenden sei aber denkbar. "Die Buden stehen dann schließlich schon, auf der anderen Seite würden die Vereine vielleicht schwerer Helfer finden", gibt er zu bedenken. Bewährt habe sich, das Technische Hilfswerk einzubinden, einen Elektriker und Fachmann für Wasser vor Ort zu haben, die etwa bei Stromausfällen direkt hätten eingreifen können.

Festhalten will Saberatzky auch an der für manche zu unweihnachtlichen Musik. "Wir wollen gegen Abend eine bunte Mischung", kontert er Kritik der Besucher. Weihnachtsmusik sei am Karussell gelaufen, auch Chöre und Gruppen hätten tagsüber reichlich davon präsentiert.