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Polizei verzeichnet fünf Taschendiebstähle in der Vorweihnachtszeit

Polizei verzeichnet fünf Taschendiebstähle in der Vorweihnachtszeit

In der Vorweihnachtszeit laufen Diebe zur Hochform auf. Die Polizei warnt immer wieder, Geld, Papiere und Wertsachen in den verschlossenen Innentaschen zu transportieren.

Wenig Bargeld sollte im Portemonnaie sein, Scheckkarte und Pin-Nummer nie zusammen stecken. Und natürlich: Vorsicht walten lassen im Gedränge auf Märkten, an Bahnhaltestellen und in Geschäften. Bisher verzeichnet die Zweibrücker Polizei fünf Fälle von Taschendiebstahl in der Vorweihnachtszeit seit Mitte November. "Zwei davon waren in den Style Outlets", so Polizeisprecher Jürgen Seel.

Bis dato sei ihm nicht bekannt, dass Tatnachweise geführt worden seien. In einem Fall war eine 68-jährige Frau das Opfer. Am Freitag, 22. November, war ihr zwischen 12.45 Uhr und 13.15 Uhr im Lidl am Zweibrücker Etzelweg die Handtasche geklaut worden. Die Frau hatte sie im Einkaufswagen abgelegt und kurz aus den Augen gelassen. Bei einem weiteren Taschendiebstahl aus der vergangenen Woche liegt der Polizei immerhin eine Täterbeschreibung vor. Am Mittwoch, 11. Dezember, war einer Frau kurz vor 12 Uhr mittags in einem Geschäft in der Fruchtmarktstraße die Geldbörse - Schaden: 550 Euro - geklaut worden. Vermutlich waren zwei Frauen die Diebe, sie rempelten die Beklaute im Verkaufsraum an und sollen südländisch aussehen. Eine Frau trug längere dunkle Haare, die andere trug eine Mütze und hatte die Haare zusammengebunden. Vor diesem Rempeltrick warnt die Polizei übrigens ebenso wie vor Fällen, in denen Fremde einem die Kleidung scheinbar unbeabsichtigt beschmutzen oder Leute sich allzu hilfsbereit präsentieren. Solche Tricks dienen nur der Ablenkung, während ein weiterer Täter die Wertsachen entwendet. Einkäufe und andere Wertgegenstände sollte man auch im Auto nicht offen sichtbar liegen lassen. Hinweise an die Polizei, Tel. (0 63 32) 97 60.