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Baumaßnahme: Hauptausschuss tagt zu Kreisel an Lanzstraße

Baumaßnahme : Hauptausschuss tagt zu Kreisel an Lanzstraße

Wer als Autofahrer tagsüber schon einmal versucht hat, von der Lanzstraße aus nach links auf die Gottlieb-Daimler-Straße zu fahren, der kann ein Lied davon singen: Ein Kreisel an dieser Stelle tut Not. Seit Jahren schon wird über den Bau eines solchen Kreisels in Zweibrücken diskutiert. Jetzt nimmt das Projekt endlich Gestalt an. An diesem Donnerstag tagt der Hauptausschuss der Stadt Zweibrücken dazu. In den Sitzungsunterlagen ist der lange Weg dahin nochmals aufgeführt. Bereits im Jahr 2007 stellte die Rosenstadt beim LBM (Landesbetrieb Mobilität) einen Förderantrag für das Verkehrsprojekt. Ende des vergangenen Jahres, am 7. Dezember 2016, teilte das Verkehrsministerium in Mainz schließlich mit, dass das Projekt gefördert werden kann – und zwar mit 65 Prozent der „zuwendungsfähigen Ausgaben“, mit maximal 258 700 Euro.

Die Arbeiten für den Kreisel wurden inzwischen öffentlich ausgeschrieben, im Beschlussvorschlag für die heutige Sitzung steht als Empfehlung, dem Unternehmen Peter Gross Hoch- und Tiefbau aus St. Ingbert den Zuschlag zu erteilen.

Die Arbeiten sind mit insgesamt 580 315,48 Euro veranschlagt. Alleine an Rückbauarbeiten sind, so steht in den Unterlagen, unter anderem 670 Meter Bordsteine abzubrechen und 1400 Kubikmeter Erde auszuheben. Nach der Entfernung der jetzigen Kreuzung Lanz-/Gottlieb-Daimler-Straße müssen dann für den Kreisel beispielsweise 2300 Quadratmeter Asphaltfläche eingebaut, 1000 Meter Bordsteine gesetzt und 650 Quadratmeter Pflasterdecke hergestellt werden.

Auch andere geplante Arbeiten in der Stadt beschäftigen heute den Hauptausschuss: So stehen der Umbau und die Erweiterung der Kita Sonnenschein in Bubenhausen, der Ausbau der Christoph-Knorr-Straße und die Erschließung des Baugebiets „Neugartenahnung“ in Rimschweiler auf der Agenda.

Ferner geht es um das weitere Engagement Zweibrückens bei der „Standortinitiative Südwestpfalz“. Die Initiative hat laut Sitzungsunterlagen „die Profilierung der Region als attraktiver und innovativer Wohn- und Wirtschaftsraum“ zum Ziel. Diese Profilierung hat ihren Preis: Die Kooperationspartner der Standortinitiative – die Stadt Zweibrücken mitsamt dem Landkreis und den Verbandsgemeinden des Landkreises – überweisen jedes Jahr Geld. Auf Seiten der Rosenstadt flossen zuletzt 34 000 Euro pro Jahr an die Organisation. Soviel soll es laut Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung auch in diesem Jahr sein.