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Saarländertage : Zweibrücken zieht positive Bilanz trotz mäßigen Wetters

Saarländertage : Zweibrücken zieht positive Bilanz trotz mäßigen Wetters

Der Saarländertag lockte Besucher nicht nur zu Möbel Martin und in den Baumarkt. Auch in der Innenstadt war man zufrieden.

Der Saarländertag in Zweibrücken hat gestern zwei Gesichter gezeigt: Bis zum Guss am Mittag war der Trubel in der Stadt groß, die Nachbarn von der Saar und aus Frankreich kamen in Massen. Mit dem Regen wurde es schlagartig weniger. Bei Möbel Martin und vor allem im Globus-Baumarkt war dagegen durchgängig die Hölle los. Das Fashion Outlet indes zeigte sich – gemessen am Parkverhalten und Verkehrsaufkommen – zwar gut gefüllt, aber der ganz große Ansturm blieb aus.

 Der Morgen war wie gemalt: Es war warm und sonnig, die Stadt füllte sich zügig. Als am Hallplatz der symbolische Schlagbaum geöffnet wurde, um den Saarländertag einzuläuten, war der Platz gut besucht, die Geschäfte waren voll. Auch der Flohmarkt – mit stattlichen 45 bis 50 Ständen – wurde sehr gut angenommen. Die Saarländer und Franzosen zeigten sich in Kauf- und Bummel­laune, es gab ja auch viel zu sehen. Auf dem Alexanderplatz war ein Krämermarkt, am Hallplatz spielte Blueshimmel auf und für Interessierte gab‘s auf dem Herzogplatz die neuesten Modelle diverser Auto­häuser zu sehen, was allerdings keinen großen Anklang fand, die Automeile wirkte doch sehr isoliert und verlassen.

 Mit dem Regen verschwanden auch die Menschen. Besser gesagt: Sie suchten trockene Plätze und Regenschirme waren für eine gute Stunde der Verkaufsschlager schlechthin. Zwar füllte sich die Stadt nach dem starken Regen und Gewitter wieder mehr, doch so voll wie am Vormittag sollte es nicht mehr werden.

 Ganz anders stellte sich die Situation bei Möbel Martin und vor allem beim Globus-Baumarkt dar: Hier waren Parkplätze Mangelware, die Menschen strömten nur so in die großen Märkte. Raimund Beck, Geschäftsleiter bei Möbel Martin, sagte: „Wir haben heute viele Kunden, es ist richtig was los. Das sieht nach einem sehr guten Tag aus. Das Wetter ist nicht ideal, aber wenn es jetzt 35 Grad wären und strahlender Sonnenschein, dann würden die Leute gar nicht ans Einkaufen denken.“ Insofern sei er sehr zufrieden. Was bei den Gästen aus den Nachbarstädten besonders gut ankam, waren die drei Pantomimen, die im Möbelhaus für lockere Unterhaltung sorgten und für viele Schnappschüsse mit dem Handy posieren mussten. Im Baumarkt lockte vor allem der 20-prozentige Rabatt, sodass zu den vielen Saarländern und Franzosen auch noch etliche Zweibrücker und andere Pfälzer kamen. Hier war ab Ladenöffnung bis zum Feierabend Hochbetrieb.

Nach dem Regen füllte sich die Stadt wieder, so dass der Vorsitzende von Gemeinsamhandel, Andreas Michel, doch noch ein positives Fazit ziehen konnte. Der Dienstag sei gut gelaufen und das Gesamtkonzept mit vier Saarländertagen sei sehr gut angenommen worden.