Ausbildung zum Werks-Feuerwehrmann

Zweibrücken. An den Feuerwehrstandorten der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, der Stadt Zweibrücken und der Stadt Pirmasens haben jetzt neun deutsche Mitarbeiter der amerikanischen Streitkräfte ihre Ausbildung zum hauptberuflichen Werks-Feuerwehrmann abgeschlossen

Zweibrücken. An den Feuerwehrstandorten der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, der Stadt Zweibrücken und der Stadt Pirmasens haben jetzt neun deutsche Mitarbeiter der amerikanischen Streitkräfte ihre Ausbildung zum hauptberuflichen Werks-Feuerwehrmann abgeschlossen. Die Lehrgangsteilnehmer sind bei den Standorten der US Army in Kaiserslautern-Miesau, Germersheim, Baumholder, dem US-Luftwaffenstutzpunkt Spangdahlem und dem Truppenübungsplatz Siegen stationiert. Mit der Organisation und Durchführung des Lehrganges war die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land beauftragt.Bei insgesamt zehn Ausbildungsabschnitten über je zwei Wochen mussten die Teilnehmer unter anderem die Ausbildung zum Maschinisten für Löschfahrzeuge, den Träger für Chemikalienschutzanzüge, den Lehrgang Absturzsicherung sowie Belastungsübungen auf einer Atemschutzübungsstrecke absolvieren. Zusätzlich wurde von allen Lehrgangsteilnehmern der Erwerb des Feuerwehrleistungsabzeichens Stufe Bronze gefordert. Geprüft wurden die Kandidaten an der Feuerwache Pirmasens. Da die Lehrgangsteilnehmer zum Teil bereits mehrere Jahre bei ihren Dienststellen beschäftigt sind, konnte eine Reduzierung der Ausbildungszeit von 24 auf 18 Monate erreicht werden. Finanziert wurde die Maßnahme von den Dienststellen der Teilnehmer und durch das rheinland-pfälzische Arbeitsministerium.

Nach Angaben von Manfred Mielke vom Arbeitsministerium unterstützt Rheinland-Pfalz seit vielen Jahren die deutschen Mitarbeiter der amerikanischen Feuerwehrstandorte mit hohem finanziellem Aufwand in der Aus- und Fortbildung. Diese Maßnahme solle darüber hinaus für den Katastrophenschutz Synergieeffekte auslösen und innerhalb der Feuerwehrstrukturen zu mehr Verständnis führen. red