Abenteuer mit ernstem Anspruch

Der Landesjugendwettbewerb stand beim Camp in Dietrichingen für die Mitglieder der ASB-Jugend an. Neben realistischen Übungsszenarien kam auch der Spaß nicht zu kurz.

Die Jugend des Arbeitersamariterbundes (ASJ) fand sich kürzlich im Camp Dietrichingen zum Landesjugendwettbewerb zusammen. Gruppen in den Altersklassen sechs bis elf Jahre, zwölf bis 15 Jahre und 16 bis 21 Jahre aus Zweibrücken, Kaiserslautern und Saarbrücken und eine entsprechende Anzahl Helfer bezogen im Camp Quartier. Mit einer Stadtrallye ging's am Samstagmorgen los. An vier Erste-Hilfe-Stationen im Ort mussten die Teilnehmer acht wirklich realistisch geschminkte Personen, die zum Beispiel einen Stromunfall, Fremdkörperverletzung und anderes simulierten, versorgt werden. Knifflige Fragen waren zu beantworten. Nachmittags waren Geschicklichkeitsstationen zu bewältigen. Danach standen der schriftliche Test zur Ersten-Hilfe auf dem Programm und Fragen zum Allgemeinwissen. Damit war der Wettbewerb beendet. Jetzt starteten alle ins Gondwana-Land und für die Größeren in den Homburger Kletterpark. Am Abend war Partystimmung angesagt und die Verkündung der Sieger. Bei den Kindern gingen die vordersten drei Plätze an Kaiserslauterer. Bei den Schülern errangen die Zweibrücker den dritten Platz. Einzelsieger Schüler wurde Celine Brinette aus Zweibrücken. Bei der Jugend wurden die Zweibrücker Zweite, im Einzel siegte Eric Ignasiak aus Zweibrücken. Die beste Erste-Hilfe-Praxisleistung erreichte Zweibrücken.

Simon Dagne, Vorsitzender der ASJ Rheinland-Pfalz und Bundesjugendleiter, sagte im Gespräch. "Wir sind hier im Camp mit den 70 Teilnehmern und Helfern sehr gut untergekommen, es werden sicher tolle Tage, fachlich wie auch gesellschaftlich. Eine eigene mobile Küche haben wir mitgebracht, am Lagerfeuer wird's dann richtig stimmungsvoll, Gitarren haben wir dabei". Sven Lehmann vom Zweibrücker ASJ, Vorstandsmitglied bei der Landesjugend, leitete mit seinem Team umsichtig die Organisation. "Es lief alles nach Plan, Unvorhergesehenes blieb aus". Allgemeiner Tenor der Teilnehmer: "Es waren herrliche Tage, insgesamt ein erlebnisreiches Pfingstfest, fachlich ernst und zugleich ein Abenteuer".