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Ausgestochenes kann das ganze Jahr über und in vielen Formen gebacken werden

Rezepttipps : Ausgestochenes mal anders

Bei Ausgestochenem denken die meisten sofort an Weihnachten. Doch das leckere Mürbeteiggebäck kann zu jeder Jahreszeit und jedem Anlass gebacken werden. Der Fantasie sind auch beim Aussehen der Leckereien keine Grenzen gesetzt.

Zutaten:

Für die Kekse: 125g Puderzucker, 250g Butter aus dem Kühlschrank, 375g Mehl, 1 Ei, 1 Prise Salz, 1 Prise Zimt, Abrieb einer Zitrone, etwas Vanillemark oder als Ersatz 1 Päckchen Vanillezucker
Für Eiweißspritzglasur: 250g Puderzucker, 1 Eiweiß

eventuell Lebensmittelfarbe, Dekorationsstreusel, Süßigkeiten

Zubereitung:

Alle Zutaten entweder in einer großen Schüssel mit den Knethaken des Handmixers oder der Küchenmaschine oder von Hand auf dem Tisch zu einem homogenen Teig verkneten. Der Teig ist dann fertig, wenn alle Zutaten gut vermischt sind und weder Butter noch Mehl zu erkennen ist. Man sollte keine Probleme damit haben, ihn zu einer glatten Kugel zu formen.
Wenn der Teig zu einer Kugel geformt wurde, muss er für mindestens eine halbe Stunde abgedeckt im Kühlschrank ruhen.

Foto: Esther Simon

Nun ist es Zeit sich über das Aussehen der Plätzchen Gedanken zu machen. Ausstechformen gibt es heutzutage in allen erdenklichen Formen: Von Weihnachten bis Ostern, von Disneyfiguren bis Marvel-Superhelden von Blumen bis zu bekannten Bauwerken – für jeden Geschmack, Wunsch und Anlass gibt es eine Form.
Wer nur weihnachtliche Formen zur Verfügung hat, kann manche Formen trotzdem nutzen – Herzen, Sterne und Kreise gibt es auch im Frühling und finden sich in allen Standardsets für die Weihnachtsbäckerei. Doch auch ohne Ausstechform können schöne Plätzchen entstehen. Zum einen können Haushaltsgegenstände wie Gläser, Gabeln oder auch der Kartoffelstampfer zum Ausstechen und Prägen genutzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist, sich eine Vorlage zu malen oder auszudrucken. Diese auf ein Stück Backpapier übertragen, dann bleibt die Vorlage beim Ausschneiden nicht auf dem Teig kleben. Eine weitere Möglichkeit ist, sich seine Ausstechformen selbst zu basteln. Im Internet finden sich dazu einige Anleitungen.

Wenn der Teig mindestens eine halbe Stunde gekühlt wurde, kann er verarbeitet werden. Am Besten wird immer nur ein Teil des Teiges aus dem Kühhlschrank genommen und bearbeitet.

Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und einen Teil des Teiges kneten und etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen. Die Plätzchen ausstechen. Wer möchte, kann bereits jetzt seine Plätzchen dekorieren, indem er sie mit Haushaltsgegenständen oder Keksstempeln prägt. Das Ausgestochene mit Abstand auf ein Backblech geben und backen. Wenn die Kekse am Rand goldbraun werden sind sie fertig und müssen sofort aus dem Backofen und auf einem Kuchengitter auskühlen.

Während die Kekse auskühlen, kann die Eiweißspritzglasur hergestellt werden. Das Eiweiß schaumig schlagen, dann nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen. Dabei zwischendrin immer auf wieder auf höchster Stufe schlagen. Die Konsistenz ist perfekt, wenn am Rührbesen beim Hochziehen Spitzen entstehen. Alternativ kann auch eine fertig Mischung für Eiweißspritzglasur (Royal Icing) genutzt werden. Hier muss dem Pulver lediglich Wasser hinzugefügt werden. Bei Bedarf kann die Glasur mit Lebensmittelfarbe eingefärbt werden.

Beim Dekorieren mit Eiweißspritzglasur sollte immer zuerst ein Rand entlang der Außenkanten gespritzt werden. Nachdem dieser angetrocknet ist, kann der innere Teil ausgemalt werden.

Wer verschiedene Farben nutzt, muss darauf achten, dass die einzelnen Schichten/Flächen angetrocknet sind.

Foto: Esther Simon
Foto: Esther Simon

Die Kekse müssen komplett durchtrocknen, bevor sie verpackt werden.