Ringen: Shyyka freut sich schon auf enge Kämpfe

Ringen : Shyyka freut sich schon auf enge Kämpfe

Die Ringer des KSV Köllerbach sind längst für die Playoffs qualifiziert, der ASV Hüttigweiler auch.

In der Ringer-Bundesliga Gruppe West hat der KSV Köllerbach im neunten Kampf den neunten Sieg erreicht. Beim Schlusslicht KV Riegelsberg gewann der KSV am Samstag neun von zehn Kämpfen und behielt mit 28:4 die Oberhand. Sportliche Größe zeigte dabei vor allem KSV-Kapitän Andrej Shyyka, der seinen am Rücken verletzten Kontrahenten Georgiy Zlatov über die Runden kommen ließ. „Das hat was mit gegenseitigem Respekt zu tun“, sagte Shyyka nach dem 14:3-Erfolg in der Klasse bis 75 Kilo Freistil: „Wir freuen uns auf die bald beginnenden Achtelfinals, da werden die Kämpfe wieder enger.“

Drei Mal muss der KSV noch in der Vorrunde antreten. Dass die Köllerbacher sich als Tabellenerster für die Playoffs qualifizieren, steht außer Frage. Sie wären damit für die K.o.-Runde gesetzt und entgehen bis zum möglichen Finale Begegnungen mit den Bestplatzierten der anderen beiden Gruppen (Wacker Burghausen und ASV Mainz). Kämpfe gegen die durchaus ernstzunehmenden SV Nürnberg, TuS Adelhausen oder VfL Neckargartach sind aber schon in der ersten Runde möglich.

Ebenfalls fürs Achtelfinale qualifiziert ist der ASV Hüttigweiler. Die Mannschaft von Trainer Christoph Gall war am Wochenende kampfrei, zeigte bislang eine gute Runde und ist – wenn es nicht gleich gegen einen der ganz Großen geht – durchaus in der Lage, das Viertelfinale zu erreichen.

Für den AC Heusweiler und Riegelsberg geht es nur noch darum, nicht Letzter zu werden. Der AC verpasste am Samstag die letzte Chance, die direkte Qualifikation im Bereich des Möglichen zu halten. Nach der 10:17-Niederlage beim RC Merken müsste Heusweiler die letzten beiden Kämpfe klar gewinnen, um noch als bester Sechster in die Endrunde einzuziehen. Südwest-Konkurrent RKG Freiburg dürfte dann aber nicht mehr punkten.

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