Neureuther verpasst Podestplatz bei Rückkehr in den Slalom-Weltcup

Fahrfehler kostet bessere Platzierung : Neureuther verpasst Podestplatz bei Rückkehr

Ein Fahrfehler im Finale hat Felix Neureuther am gestrigen Donnerstag das mögliche Traum-Comeback im Slalom-Weltcup gekostet. Als Vierter des ersten Laufs fiel er beim Rekord-Sieg von Marcel Hirscher noch zurück auf Rang 27. „Aber ich muss das Positive mitnehmen“, sagte Neureuther im österreichischen Saalbach-Hinterglemm.

„Das Gute ist, dass der Speed passt.“ Schon morgen geht es mit einem Slalom in Madonna di Campiglio weiter.

Nach mehr als einjähriger Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses und mit großem Trainingsrückstand nach einem Daumenbruch war der 34-Jährige in den Wettkampf gestartet und hatte im ersten Durchgang sofort überzeugt. „Ich bin gar nicht enttäuscht. Für uns als Team ging es darum zu sehen: Wo steht er. Er hat es gut gelöst. Das ist einfach das Risiko des Rennfahrers, das er da eingeht“, sagte Alpinchef Wolfgang Maier. Neureuther selbst sagte: „Ich habe es einfach zu frech probiert.“

Bester seutscher Skirennfahrer in Österreich war überraschend David Ketterer auf Platz 18. Besser war der 25-Jährige noch nie. Dominik Stehle war ebenfalls schneller als Neureuther und kam auf Platz 25.

Der Sieg ging an Marcel Hirscher, der zum 63. Mal in seiner Karriere gewann und nun alleine auf Rang drei der ewigen Bestenliste steht. Kein Österreicher hat zudem mehr Weltcup-Siege als der 29-Jährige, weltweit vor ihm liegen nur noch Lindsey Vonn aus den USA mit 82 Siegen und Ingemar Stenmark aus Schweden mit 86 Erfolgen. Zweiter im Slalom wurde etwas überraschend der Schweizer Loic Meillard vor Henrik Kristoffersen (Norwegen).