Trainer Tedesco und Herrlich müssen um Job bangen, Schalke in der Krise

Die Trainerstühle wackeln : Herrlich und Tedesco müssen bangen

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 steht vor einer ungemütlichen Winterpause. Nach der 1:2 (1:2)-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen droht den Königsblauen am morgigen Samstag bei einer Niederlage beim VfB Stuttgart um Ex-Coach Markus Weinzierl sogar der Sturz auf den Relegationsplatz.

Für Tedescos Leverkusener Kollegen Heiko Herrlich, der seit Monaten in der Kritik steht, dürfte sich die Situation durch den Erfolg im Westduell ein wenig entspannt haben.

Beide Trainer umarmten sich nach dem Spiel am Mittwochabend herzlich. Beide haben nach einer guten Premieren-Saison ein zermürbendes halbes Jahr fast hinter sich. Und wissen nicht, ob sie nach Weihnachten noch im Amt sind. Dass er sich Sorgen mache, sehe man ihm an, meinte Tedesco: „Das erkennt man an den Augenringen, habe ich mir sagen lassen.“ Der Vizemeister ist zum Hinrunden-Ende endgültig im Abstiegskampf angekommen.

Doch wahrscheinlicher ist im Moment eine Ablösung des Gewinners Herrlich. Gerüchte über eine Trennung unabhängig vom Ausgang des letzten Spiels 2018 morgen gegen Hertha BSC halten sich hartnäckig und wurden von Herrlichs Bossen nicht dementiert. Tedesco wird dagegen wohl bleiben dürfen. Kapitän Ralf Fährmann stellte klar, dass „alle hinter dem Trainer stehen. Vom Zeugwart angefangen über den Koch über die Torhüter und alle Spieler. Also alle.“ Auch Schalke-Manager Christian Heidel stellte sich ausdrücklich und demonstrativ hinter den in der Analyse zunehmend ratlosen Trainer. „Das Thema stellt sich nicht. Und ich tue mich auch total schwer, einen Trainer in Frage zu stellen, den wir alle noch vor vier Monaten gefeiert haben.“